Frank Lichtenborg

Frank Lichtenborg ist 25 Jahre alt und tätig beim TC Blau-Weiß Emlichheim.

Als in seinem Tennisverein ein neuer Jugendwart, sowie ein Jügstenwart gesucht wurde, stellt Frank sich zur Wahl. Für die Position des Jugendwartes wurde er dann auf der Jahreshauptversammlung 2013 gewählt. Die Position des Jüngstenwarts wurde auch vergeben, nur leider musste die zuständige Vorstandskollegin ein halbes Jahr später das Amt aufgrund ihrer Arbeit niederlegen. Somit übernahm er auch diese Aufgabe und war damit vollends für den Jugendbereich verantwortlich.

Frank ist verantwortlich für ca. 120 Kinder und Jugendliche im Verein.

„Frank arbeitet mit enormen Zeiteinsatz und ist vielfach auf sich allein gestellt. Sein Organisationsgeschick, sowie seine Zuverlässigkeit und Qualifikation in seinen Aufgaben sind absolut vorbildlich. Frank ist für den Tennisverein mehr als nur wichtig und nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge unverzichtbar“, berichtet der 1. Vorsitzende des TC Blau-Weiß Emlichheim.

Besonders viel Spaß macht ihm die Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen, sowie die Möglichkeit, den Verein nach eigenem Ermessen mitgestalten zu können. Große Freude bereitet auch die Arbeit mit den netten Vorstandskollegen.

In der Sommersaison (April bis September) ist seine Arbeit sehr zeitintensiv. Wöchentlich bis zu 8 Stunden (Schreibtischarbeit: E-Mails, Planungen, etc.). In der Wintersaison finden keine Punktspiele statt, da es in Emlichheim leider noch keine Tischtennishalle gibt.

Der 25-jährige studiert Betriebswirtschaft an der Hochschule Osnabrück. Dadurch wird es für ihn besonders zum Saisonstart, wenn es gilt, die Mannschaften und die Begegnungen bei den Punktspielen zu planen, sehr stressig und ist für ihn alleine kaum händelbar. Da die Vorlesungen seines Studienganges am Wochenende stattfinden, muss er derzeit auf viele Hilfeleistungen der Eltern zurückgreifen, damit diese aktiv an der Betreuung der Punktspieltage mitwirken. „Glücklicherweise finde ich hier sehr gute Unterstützung. Ebenfalls helfen die Vorstandskollegen, wo sie nur können.“, erzählt Frank. Eigene Aktivitäten oder sein Freizeit dezimiert sich hierdurch sehr stark, was auf das Studium in Verbindung mit der Vereinsarbeit zurück zu führen ist.

Er spielt selber auch Tennis und versucht trotz zeitlicher Einschränkungen regelmäßig auf den Platz zu kommen. Für ihn ist es ein reiner Ausgleich zum Berufsalltag im Büro und zu den Vorlesungen am Wochenende.

Frank würde das Ehrenamt anderen Jugendlichen empfehlen, denn ohne das Ehrenamt wären die Vereine seiner Meinung nach in dieser Konstellation nicht darstellbar. Allerdings weist er auch darauf hin, dass zeitliches Engagement und Verantwortung erwartet werden. Falls sich die evtl. Kandidaten nicht sicher sind, diese Anforderungen gerecht zu werden, würde er ihnen von einer solchen Tätigkeit im Ehrenamt abraten. „Leider ist es schwer, Leute zu finden, die sich an solch eine Position binden lassen. Da ich selbst dringend Unterstützung benötige, merke ich es nur allzu sehr, wie schwierig es ist, Personen hierfür generieren und begeistern zu können.“, erzählt Frank.

Frank besitzt eine Trainer C-Lizenz. Bevor er in den Vorstand kam, war er nebenberuflicher als Trainer im Verein tätig.

In Zukunft sieht Frank sich weiterhin als Vorstandsmitglied im Jugendbereich, allerdings würde er gerne nur die 2. Position in der Jugendarbeit bekleiden und somit ein wenig kürzer treten, solange sein Studium läuft. Hier steht für ihn aber an vorderster Stelle, jemanden zu finden, der wirklich Interesse an einer solchen zeitintensiven Tätigkeit hat.

Mara Rohlfs

Die 19-jährige Mara Rohlfs ist im SC Union Emlichheim tätig, in der Abteilung Leichtathletik.
Schon im frühen Kindesalter fing Mara im Verein an, da war sie ungefähr 4 Jahre alt. Das war beim Kindersport. Als sie sieben Jahre alt war, musste sich sich überlegen, welche Sportart sie fortführen möchte und die Entscheidung fiel auf Leichtathletik. Nachdem sie selber nun schon über neun Jahre im Verein sportlich aktiv war, begann Mara mit 13-Jahren die jüngeren Gruppen im Verein zu trainieren.  „Ich wurde von dem früheren Abteilungsleiter gefragt und fande es selbst keine schlechte Idee und wollte es gerne ausprobieren“, erzählt die 19-jährige. Seit 2 Jahren hat sie noch zusätzlich die ältere Gruppe übernommen und bis heute trainier sie beide Gruppen

Besonders viel Spaß macht ihr das Training mit den jüngeren, da man mit ihnen viele neue Dinge ausprobieren kann und es schön ist immer wieder zu sehen, wie sie über sich hinaus wachsen. Stolz macht sie, wenn sie den Jugendlichen in den älteren Gruppen, trotz des geringen Altersunterschied vieles zeigen kann und diese sich weiterentwickeln können.

Selber ist Mara nicht mehr sportlich aktiv im Verein. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit opfert sie in der Woche 3-4 Stunden. Mara macht zur Zeit eine Ausbildung zur Erzieherin, für die genug Zeit übrig bleibt. „Außerdem ist das trainieren mit Kindern sehr hilfreich für meine spätere berufliche Zukunft“, stellt die 19-jährige fest.
Zusätzlich ist sie auch noch in der katholischen Jugend in Emlichheim tätig. „Es ist immer schön zu sehen wie begeistert die Kinder von dem sind, was sie tun und wie viel Spaß sie haben mit ihren Freunden den Sport zu machen. Schon die Freude der Kinder zu sehen, lohnt sich ehrenamtlich zu arbeiten.“, sagt Mara begeistert.
Im Schwerpunkt KinderleichtAthletik hat Mara eine C-Lizenz, zu dem eine JuLeiCa Ausbildung für die Jugendarbeit in der Kirche.
Da sie zur Zeit eine der einzigen ist, die sich in dem Verein ehrenamtlich einsetzt, hat sie etwas Sorge, dass sich der Verein in den nächsten Jahren nicht mehr halten könnte. Für die Zukunft hofft die Auszubildende, dass die Leichtathletik Abteilung noch lange erhalten bleibt und sie weiterhin im Verein aktiv werden kann. Außerdem hofft sie, dass sie Ehrenamt und Beruf auch in den nächsten Jahren unter einen Hut bringen kann, da es ihr viel Spaß macht und sie es sehr schade fände, aufhören zu müssen.

Lea, Nele, Katrin und Ines

Lea, Nele, Katrin und Ines trainieren die Kinder in der Tischtennisabteilung vom SV Hoogstede im Alter von 7 bis 12 Jahren. Alle vier sind 17 Jahre alt und spielen seit 10 Jahren beim Hoogsteder SV Tischtennis. Nach ein paar Jahren gehörten die Vier nicht mehr zu den "ganz Kleinen" und sie lernten sich während des Trainings selber zu beschäftigen und vor allem auch den schwächeren Spielern weiter zu helfen und etwas beizubringen. Dadurch bekamen die Vier langsam ein Gefühl für das Trainerdasein. Seit zwei Jahren übernehmen Lea, Nele, Katrin und Ines nun wichtige Aufgaben im Verein. Sie betreuen die junge Spieler, stellen diesen Sommer gemeinsam eine Ferienpassaktion auf die Beine und packen auf Turnieren oder an Spieltagen immer tatkräftig mit an. Gemeinsam haben sie den Co-Trainerschein in Hannover gemacht und besitzen alle eine Juleica.
Besonders viel Spaß macht es den Mädchen, den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie in der Sportart vorankommen und zu sehen, dass die Kinder an der eigenen Sportart/eigenem Hobby so viel Spaß haben.
„Einmal ist eines der Mädchen mit auf ein Turnier gefahren und beim nächsten Training hat sie uns erzählt, dass es ihr so viel Spaß gemacht hat und viel von uns lernen konnte. Solch einmalige Aktionen sind natürlich auch immer schön zuhören“, berichten die vier Mädchen.

„Ohne die Hilfe der vier Mädchen könnten wir beim SV Hoogstede derzeit keine Talentförderung, im Sinne von Trainingseinheiten für die Jüngeren, anbieten. Sie bilden das Bindeglied zwischen der jungen Generation und den Älteren in unserem Verein“, schwärmt die Abteilungsleiterin Simona Alferink.

Zwei Mal in der Woche trainieren sie die Jungs und Mädchen jeweils eine Stunde (Montag und Freitag). Dazu kommen dann Trainingsvorbereitung und das gelegentliche Coachen bei Turnieren.
Alle vier spielen aktiv und mit viel Spaß Tischtennis in der Damenabteilung beim SV Hoogstede. Letzte Saison (2013/2014) haben sie zusammen im Jugendbereich die Niedersachsenliga mit einem erfolgreichen 3.Platz abgeschlossen. In der Saison (2014/2015) sind alle in den Damenbereich gewechselt. Nele und Ines in die Bezirksoberliga, Katrin und Lea in die Landesliga. Gemeinsam haben sie das Bundesfinale in Berlin von Jugend trainiert für Olympia (JtfO) erreicht und waren im letzten Jahr bei der Sportgala in Nordhorn.

Ihr eigenes Training und das Training der Jüngeren lässt sich gut miteinander vereinbaren, da die Trainingstage weitgehend mit den Eigenen übereinstimmen.
„Wenn in der Schule die Klausurenphasen anstehen, kann es schon manchmal sehr stressig werden. Doch wir sind uns alle einig, dass der Ausgleich in der Sporthalle nicht fehlen darf“, erzählen die Mädchen mit einem Lachen.
Alle vier würden es auf jeden Fall weiterempfehlen sich ehrenamtlich zu betätigen. Man lernt nicht nur Verantwortung zu übernehmen, sondern wird auch selbstbewusster. Außerdem macht gerade der Umgang mit kleineren Kindern sehr viel Spaß und das dann alles noch mit der eigenen Sportart verbinden zu können gefällt ihnen allen super gut.

In der Zukunft wollen sie alle weiter beim SV Hoogstede Tischtennis spielen, aber auch die Kinder weiter trainieren. Wenn es zeitlich her weiterhin so gut passt, möchten sie auch gerne im nächsten Jahr eine eigene Mannschaft übernehmen, die sie dann sowohl zu Heim- als auch zu Auswärtsspielen begleiten können, was zur Zeit, aufgrund des jungen Alters (noch kein Führerschein oder alleiniges Fahren) nicht möglich ist.

Andreas Hüsken

Andreas Hüsken ist 18 Jahre alt und trainiert die D2 vom SV Union Lohne. Damals wurde Andreas und ein Freund gefragt, ob sie nicht Lust hätten, diese Aufgabe zu übernehmen. Er hatte sofort zugesagt und ist nun seit fünf Jahren als aktiver Trainer unterwegs. Er übernimmt Trainingsaufgaben und begleitet die Jugendlichen zu den Spielen oder anstehenden Turnieren.

Angefangen hat er mit der F-Jugend, über die E-Jugend und nun zur D-Jugend. Für die nächste Saison wurde bereits signalisiert, dass er auch weiterhin als Trainer aktiv bleiben möchte.

„Auf Andreas ist zu 100% Verlass“, sagt ein Trainer des SV Union Lohne.

Wöchentlich nimmt das Training und die Vor- und Nachbereitung etwa 5-7 Stunden in Anspruch. Für eigene Hobbyys und Interessen bleibt genügend Zeit. Selber spielt er auch Fußball, ist mit seiner Mannschaft der A1 des SV Union Lohne dieses Jahr sogar Meister geworden. „Ich hab meistens Abends Training, das Überschneitet sich nicht mit den Trainingseinheiten der kleinen. Und wenn ich mal nicht kann, kann immer jemand anderes einspringen“, berichtet der 18-jährige.

Andreas würde das Ehrenamt auch anderen Jugendlichen empfehlen, weil man viele neue Kontakte knüpfen kann und es sehr viel Spaß macht wenn die Mannschaft z.B gut zusammen spielt und man sehen kann was man erreicht hat.

In der Zukunft möchte Andreas auch weiterhin als Trainer aktiv sein und im nächsten Jahr dann die C1 trainieren.

Phillip Punt

Phillip Punt schwimmt seit 8 Jahren bei der DLRG Nordhorn und ist seit 6 Jahren dort ehrenamtlich tätig. Im Verein ist er in der Wasserrettungsgruppe als Bootsführer und Wasserretter tätig. Außerdem bringt er sich in der Jugendarbeit mit ein, z.B. als Unterstützung bei der Durchführung des Pfingstlagers. Dazu kommt, dass er die DLRG auch beim Wachdienst am Lohner See unterstützt. Am besten gefällt ihm die Zusammenarbeit und der Kontakt mit den vielen netten Vereinsmitgliedern. Der 22-jährige lebt zur Zeit in Dortmund, wo er auch studiert. Er ist nur sporadisch am Wochenenden in Nordhorn und hilft, wenn es was zu tun gibt, tatkräftig mit. Seine eigenen Hobbies müssen  unter dem Ehrenamt nicht leiden, da er in der Woche genug Zeit hat, sie auszuüben. Zum Beispiel geht er unter der Woche noch in Dortmund schwimmen, allerdings nimmt ich nicht mehr an Wettkämpfen teil.

Phillip war bevor er wegziehen musste sehr aktiv bei der DLRG. „Ich kann es nur jedem empfehlen. Man lernt viele nette Menschen kennen und kann Erfahrungen für das Leben sammeln. Außerdem bietet es die Möglichkeit nützliche Scheine wie Sanitätsscheine, Bootsführerschein Tauchscheine zu machen“, erzählt Phillip. Selber hat er einen Bootsführerschein, mehrere Tauchscheine, den Rettungsschwimmer in Silber und den Sanitätsschein A.

Da Phillip bald für eine längere Zeit in England sein wird, kann er leider auch in der Zukunft nicht mehr so viel im Verein mitwirken wie früher. Hofft aber trotzdem, wenn er die Zeit findet und wieder zurück ist, wieder aktiver werden zu können.

Tobias Altendeitering

Tobias Altendeitering ist 19 Jahre alt und im Sportverein SV Union Lohne Ehrenamtlich tätig.  Er übernimmt Trainingsaufgaben, begleitet die Jugendlichen zu Spielen und ist bei Turnieren immer im Einsatz. Im Verein ist er nun schon sechs Jahre als Jugendtrainer aktiv und hat seitdem schon viele verschiedene Mannschaften trainiert. Angefangen mit der F-Jugend, über die E-Jugend und derzeit eine D-Jugend. „Auf Tobias ist zu 100% Verlass. Er spielt selber aktiv Fußball und macht nebenbei noch eine Berufsausbildung, das ist bemerkenswert“, sagt ein Trainer des Vereins SV Union Lohne. Er arbeitet gerne mit Kindern zusammen und spielt seit Jahren selber Fußball und möchte den Spaß am Spiel weitergeben.

Besonders gut an seiner Tätigkeit findet Tobias seinen Schützlingen etwas beizubringen und zu sehen, das sie Fortschritte machen und daran wachsen.

In der Woche ist er 5-7 Std im Verein tätig, hatte bis jetzt aber noch keine Probleme im Beruf oder auch bei anderen Aktivitäten wie seinen eignen Hobbys, da er auch selber im Verein als Spieler trainiert. Neben seiner Trainertätigkeit, hat er erfolgreich eine Berufsausbildung absolviert. Auch würde er das Ehrenamt im Verein anderen Jugendlichen empfehlen, weil es seiner Meinung nach eine sehr gute Erfahrung ist.

Für die nächste Saison will er noch eine Stufe höher gehen und die C-Jugend trainieren. Sagt aber auch, dass er für alles weitere offen ist.

Stefan Papendorf

Stefan Papendorf ist 22 Jahre alt und bei der DLRG OG Nordhorn e.V. ehrenamtlich tätig. Er ist der Jugendwart der DLRG Nordhorn, ist außerdem für die Schwimmausbildung, die Wasserrettung und die Betreuung des Jet-Teams zuständig. Dazu kommt, dass er auf Fortbildungen als Referent tätig ist und Veranstaltungen mitorganisiert. Dieses Ehrenamt führt er jetzt seit ca. neun Jahren durch. An Wettkämpfen nicht Stefan zwar nicht mehr teil, trotzdem geht er noch bis zu dreimal die Woche schwimmen. Stefan hat in vielen Bereichen eine Lizenz oder Ausbildung. Unter anderem hat er eine Lizenz im Schwimmen/Rettungsschwimmen gemacht, zusätzlich hat er noch den Ausbilderrang für den Wasserrettungsdienst, somit ist er dazu befähigt Fachpersonal für den Wachdienst auszubilden. Außerdem besitzt er verschiedenen Ausbildungen im Bereich des Wasserrettungsdienstes, wie Bootsführer, Sanitäter, oder Wachführer. Diese Tätigkeit kann er dann zum Beispiel am Lohnersee oder an der Küste ausüben. Des Weiteren hat er eine Ausbildung die ihn befähigt SEG WR Einsätze zu leiten, somit ist er jeden Tag rund um die Uhr für Einsätze erreichbar.

„Ohne ihn würde es die Jugend der DLRG Nordhorn nicht geben oder sie würde zusammenbrechen“, sagt ein Jugendvorstandsmitglied seines Vereins.

Den meisten Spaß bereitet ihm der Umgang mit den Menschen insbesondere das ausbilden von Jugendlichen und Kindern. Und natürlich das Retten bzw. für die Sicherheit von Badegästen zu sorgen.

In der Woche kommt Stefan auf 15-18 Stunden, plus diverse Wochenenden die für Ausbildungen, Veranstaltungen, Meisterschaften oder ähnliches verplant sind. Bislang blieb ihm immer genug Zeit für seine Ausbildung und später auch für seinen Beruf, da die meisten Termine und Veranstaltungen in den Abendstunden waren. Da der 22-jährige jetzt wieder zur Schule geht, bleibt ihm auch genügend Zeit für sein Ehrenamt.

Weiterempfehlen würde auch er das Ehrenamt, da man viel Spaß haben kann und seine Sozialkompetenzen stärken kann.

Wo genau es sich in der Zukunft sieht, kann er noch nicht sagen. Aber sicher ist, dass er mindestens für die nächsten zwei bis drei Jahre der Jugendvorsitzende der DLRG Jugend OG Nordhorn e.V. bleiben wird.

Janine Harmsen

Janine Harmsen ist 16 Jahre alt und bei der DLRG OG Nordhorn tätig.

Vor vier Jahren wurde sie gefragt, ob sie nicht Interesse daran hätte, Kindern das Schwimmen beizubringen. Janine ist in der Ortsgruppe zur stellvertretenen Jugendvorsitzenden ernannt worden und ist als Ausbildungsassistentin in der Schwimmausbildung tätig. „Ihre Arbeit ist unverzichtbar, da sie dazu beiträgt, dass es in unserem Verein eine aktive Jugendarbeit gibt und wir ein weit gefächertes Angebot haben.“, sagt der Jugendvorsitzende des DLRG.

Besonders gut findet sie es, wenn sie merkt, dass die Kinder Fortschritte machen und diese auch mit Stolz selber bemerken und es ihr erzählen.

Der 16-jährigen Schülerin bleibt trotz ihrer Ehrenamtlichen Tätigkeit genug Zeit für Schule und ihren eigenen Interessen. „Wenn es dann aber mal doch etwas stressiger wird, erledige ich andere eher unwichtigere Dinge dann am nächsten Tag“, berichtet sie.

Der größte Aufwand der für das junge Mädchen anfällt, ist die Vor- und Nachbereitung des Trainings. „Manchmal komm ich nach Hause und geh einfach nochmal alles in Gedanken durch und überlege was gut war und was ich beim nächsten Training verbessern könnte“.

Selber schwimmt Janine in der Wettkampfgruppe des DLRG. In den letzten Jahren durfte sie auf jeder Bezirks- und Landesmeisterschaft mitschwimmen und war auch des Öfteren erfolgreich.

Sie würde das Ehrenamt jedem empfehlen, besonders im Bereich schwimmen, weil einem dort die Möglichkeit gegeben wird eine gute Schwimmausbildung zu machen, es einfach viel Spaß macht und einem ein tolles Gefühl gibt, Kindern eine Freude zu bereiten.

Da sie 2. Jugendvorsitzende beim DLRG ist, will sie die nächsten drei Jahre auf jeden Fall so weitermachen wie bisher. Wie es nach ihrem geplanten Abitur und Studium dann weitergehen wird, kann sie heute aber noch nicht sagen.

Lisa Lahuis

Lisa Lahuis ist 15 Jahre alt und im Reit- und Fahrverein Niedergrafschaft/Uelsen tätig.

Lisa wollte zeigen, dass auch Jugendliche im Verein tätig werden können und dass es auch großen Spaß machen kann. Außerdem möchte sie in ihrem Verein mitentscheiden können und dazu beitragen, dass der Verein besser läuft. Sie ist in diesem Jahr zur Jugendsprecherin gewählt worden und setzt sich für die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Verein ein. Jeden Sonntag steht Lisa auf dem Platz und hilft bei der Ponyspielgruppe beim aufbauen und trainieren. Außerdem begleitet sie die Gruppe als Mannschaftsführerin zu Turnieren.  Jedes Jahr gibt es beim Reit- und Fahrverein Niedergrafschaft/Uelsen einen Sommercamp, bei dem Lisa aktiv mithilft.

Besonders Spaß macht es ihr mit anzupacken und den Kindern und Jugendlichen etwas bei zu bringen. Mindestens dreimal in der Woche steht Lisa an der Reithalle, trotzdem bleibt noch genug Zeit für Schule oder andere Aktivitäten, da sie ihren Alltag immer vernünftig plant.

Selber hat Lisa auch ein Pferd und reitet im Verein. Einmal im Monat reitet sie dann auch in Turnieren und ist dabei auch oft erfolgreich.

Sie würde anderen Jugendlichen sehr empfehlen ehrenamtlich tätig zu werden, da die Arbeit im Verein sehr viel Spaß macht.

In der Zukunft möchte Lisa weiterhin im Verein mitwirken.

Wiebke Dreyer

Die 16 jährige Wiebke Dreyer ist seit zwei Jahren in der Fußballabteilung des FC Schüttorf 09 und beim Kindergottesdienst ehrenamtlich tätig.

Was als kleine Unterstützung für den Verein bei diversen Veranstaltungen begonnen hat, ist mittlerweile zu einem echten Fulltimejob herangewachsen. „Nicht nur als engagierte Helferin bei vielen Vereinsveranstaltungen, sondern auch beim Grafschafter Sporttag in Nordhorn ist sie immer mit viel Freude und Engagement dabei“, so Hans-Heinrich Kerkhoff, erster Vorsitzender des FC Schüttorf.

Die engagierte 16 jährige trainiert, neben ihren Aufgaben beim Kindergottesdienst, gleich zwei Mannschaften. Hinzu kommt auch noch das eigene Training. Zusammen mit ihrer Mannschaft hat sie schon häufig den Meistertitel erhalten, war Pokalsieger und Hallenkreismeister.

Bei so viel Training und Spielen am Wochenende komme es schon des Öfteren vor, dass das Lernen oder die Hausaufgaben mal auf den späten Abend verschoben werden müssen, berichtet Wiebke. Trotzdem könnte sie sich nicht vorstellen keine Ehrenamtliche Tätigkeit auszuführen. „Man lernt Verantwortung zu übernehmen, außerdem mach mit der Umgang mit den Jugendlichen sehr viel Spaß!“. Nach der Schule strebt Wiebke einen Beruf als Erzieherin an, zu sehen wie die Kinder und Jugendlichen Fortschritte machen bereitet ihr besonders viel Freude.

Ein weiteres Highlight ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sind für Wiebke die Fortbildungen. Sie ist ausgebildeter Juniorcoach und besitzt die Teamercard. Bald möchte sie an einem JuLeiCa Kurs teilnehmen.

In Zukunft möchte sie weiterhin beim FC Schüttorf bleiben und weiterhin ihre Mannschaften trainieren, Wiebke hofft, dass vielleicht irgendwann eine Seniorinnen Mannschaft zustande kommt.

Melanie Harmsen

Melanie Harmsen ist in der DLRG Nordhorn ehrenamtlich tätig. Die 23-jährige hilft in ihrem Verein als Schwimmausbilderin im Bronzekurs und trainiert die Wettkampjugend. Selber ist sie jahrelang auf Wettkämpfen geschwommen. Nachdem ihr eigener Trainer aufgehört hat, hat sie beschlossen auch als Trainer weiter zu machen. Seit 4 Jahre übernimmt sie nun schon die Aufgaben des Trainers und ist seit einem Jahr in der Schwimmausbildung tätig.

„Ihre Arbeit ist sehr wichtig, da sie sich mehrmals in der Woche um das Schwimmtraining kümmert. Außerdem ist sie immer Hilfsbereit, wenn es um die Durchführung von Veranstaltungen geht.“, sagt der Jugendvorsitzende des DLRG Nordhorns. 
Am besten gefällt es ihr, den kleinen Kindern das Schwimmen beizubringen und die Fortschritte zu beobachten. Außerdem freut es sie immer wieder, wenn die Kinder auf Wettkämpfen Spaß haben und Erfolge feiern können.
Das Wettkampftraining beansprucht einiges an Zeit. Dreimal die Woche findet das Training und die Schwimmausbildung statt, dort hilft Melanie einmal die Woche mit. Das sind ca. vier Stunden die Woche, wozu natürlich noch die Vor- und Nachbereitung des Trainings kommen.

Die 23-jährige Auszubildende hat dieses Jahr ihre Examensprüfung. Trotz des hohen Zeiteinsatzes für ihren Verein, kann sie sich genug Zeit für die Ausbildung nehmen. „Wenn ich mal wieder viel um die Ohren habe, springt eine andere Trainerin für mich ein, das klappt richtig gut bei uns“, erzählt Melanie.
Auch würde sie eine ehrenamtliche Tätigkeit weiterempfehlen, da es eine Menge Spaß macht und man viel fürs Leben lernen kann.

Daniel Michel

Daniel Michel ist seit seiner Jugend beim SV Vorwärts Nordhorn aktiv. Angefangen hat alles mit einer Kinderkirmes, bei der Daniel mitgeholfen hat Gegen Mitte letzten Jahres kam der Jugendvorsitzende auf ihn zu und fragte ihn ob er nicht Lust hätte eine Minikickermannschaft zu übernehmen da zu dieser Zeit Trainermangel herrschte, besonders im Bereich der Jugend. Ohne groß zu überlegen hat der 16-jährige zugesagt und ist seitdem als Trainer aktiv. „Beispielhafter, uneigennütziger Einsatz, ohne den der Jugendfußball so nicht funktionieren würde“, schwärmt der Verein. Besonders gefällt ihm an dem Trainerdasein, zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln. „Zusammen Erfolge und Fortschritte zu erzielen ist echt etwas tolles“, sagt Daniel.

Schon seit seiner Jugend spielt Daniel bei SV Vorwärts Nordhorn. Für ihn spielt aber weniger der Erfolg eine Rolle, als der Spaß und die Abwechslung beim Fußball.

Im Durchschnitt nutzt er zwei bis drei Tage der Woche für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Darunter fällt das Training, die Spiele am Wochenende und Turniere. Manchmal kann es aber auch ziemlich stressig werden, wenn seine eigenen Spiele und die Spiele seiner Minikicker zeitlich nicht weit genug auseinander liegen „Das kostet auf jeden Fall viel Zeit, die ich mir aber gerne nehme“ erzählt der 16-jährige. Bisher bleibt ihm noch genug Zeit für Schule, trotzdem hat er etwas Sorge, dass sich dies in den nächsten Jahren ändern könnte. Sofern die Zeit da ist, möchte Daniel sich weiter engagieren und dem Verein als Trainer treu bleiben. Auch kann er sich gut vorstellen in der nächsten Zeit noch eine Trainerlizenz zu machen. Ehrenamtliche Arbeit würden sie auch jederzeit anderen Jugendlichen weiterempfehlen. „Wenn man sich die Zeit nimmt, um das Training vernüftig vorzubereiten und durchzuführen, macht es riesen Spaß den Kindern den eigenen Sport näher zu bringen“, stellt Daniel abschließend fest.

Annika Schlichter

Annika Schlichter schwimmt seit ihrem Kindesalter bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs- Gesellschaft). Nun beteiligt sich die 16-jährige schon seit 4 Jahren ehrenamtlich im Verein. Angefangen hat alles auf einer Weihnachtsfeier vor vier Jahren. In den letzten vier Jahren hat sich Annika immer weiter entwickelt und hilft jetzt auch bei Wachdiensten am Lohnersee, bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Freizeiten für Kinder und ist Kassenwart der DLRG-Jugend. „Ihre Arbeit ist unverzichtbar, sie ist eine wichtige Stütze bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen“, heißt es seitens des Vereins.

Der Kontakt und Umgang mit den Kindern bereitet ihr viel Freude. „Es ist toll sie zu beschäftigen und glücklich zu sehen“, sagt die 16-jährige voller Begeisterung. Das übernehmen von Verantwortung gefällt ihr besonders gut und sie hofft das ihr in den nächsten Jahren noch mehr davon zu Teil wird, trotzdem möchte sie ihre bisherigen Aufgaben nicht vernachlässigen.

Den zeitlichen Aufwand den Annika betreiben muss, damit alles so reibungslos abläuft, hängt oft von der gerade durchzuführenden Veranstaltung ab. Mal ist es etwas weniger, aber manchmal auch ziemlich viel Zeit, die sie aber nur zu gerne in ihren Verein steckt.  Trotzdem bleiben ihre eigenen Interessen und Hobbys nicht auf der Strecke, da schwimmen auch eine große Leidenschaft Annikas ist. Sie schwimmt in einer Mannschaft und auch im Einzel auf Wettkämpfen der DLRG. Und das auch ziemlich erfolgreich! Mit 12 Jahren ist sie Bezirksmeisterin im Einzel und mit der Mannschaft geworden. Mit der Mannschaft ist sie Landesmeister geworden und durfte schon öfters auf Deutschenmeisterschaften ihr Können unter Beweis stellen. Dreimal in der Woche heißt es dann: Schwimmtraining. Ihr ehrenamtlicher Einsatz und ihr eigenes Training lassen sich aber gut mit Schule vereinbaren, erzählt die 16-jährige Schülerin.

Die ehrenamtliche Arbeit bringt Annika persönlich sehr viel. Sie sagt ihr Selbstbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl wächst mit jeder neuen Aufgabe bzw. Herausforderung. Sie würde es auch an jedem weiter empfehlen.

Ihr nächstes großen Ziel ist es im kommenden Herbst eine Juleica-Ausbildung zu machen, um sich noch weiter zu entwickeln.

Malte Ratering

Malte Ratering ist 21 Jahre alt und ehrenamtlich beim TSV Georgsdorf in der F-Jugend tätig. Selber spielt er seit fast 15 Jahren Fußball und seit zwei Jahren in der 1. Mannschaft des TSV Georgsdorf aktiv.

 

Im Sommer 2011 wurde er von seinem ehemaligen Jugend-Trainer angesprochen, ob er nicht mit ihm gemeinsam die G-Jugend, also die Mini-Kicker, trainieren möchte.Malte war sofort dabei und ist bis heute bei der Trainertätigkeit geblieben. Malte besitzt ein Trainer C-Lizenz und versucht diese auch so oft es geht aufzufrischen.

„Malte zeichnet sich besonders durch seine ruhige und lockere Art aus. Wir freuen uns sehr, dass er uns auch in der kommenden Saison als Trainer unterstützen wird.“, sagt der Jugendleiter des TSV Georgsdorf.

 

Besonders viel Spaß macht es ihm, den Kindern zu zeigen wie einfach Fußball sein kann und wie viel Spaß man haben kann, wenn man als Team gemeinsam um den Sieg kämpft. Wöchentlich investiert Malte ca. 10 Stunden in seine ehrenamtlichen Aufgaben. Dazu gehört das Training, die Trainingsvorbereitung und die Trainingsnachbereitung, die Organisation von Fahrten oder Hallen und natürlich die Pflichtspiele in der Woche und am Wochenende. Schule, Ausbildung und eigene sportliche Aktivitäten lassen sich nach seinen Aussagen gut mit seiner ehrenamtlich Aufgaben kombinieren oder managen. Allerdings gibt es auch immer wieder mal Tage an denen, die eigenen sportlichen Aktivitäten darunter leiden müssen.

 

Das Ehrenamt im Verein würde er jedem Jugendlichen empfehlen, da besonders Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen und es auch in der beruflichen Zukunft weiter helfen kann.

Auch in den nächsten Jahren möchte der 21-jährige noch weiterhin im Jugendbereich des TSV aktiv, den Kindern/Jugendlichen das Fußball spielen beibringen, ihnen helfen sich zu entwickeln und diese Tätigkeit auch mit viel Spaß und großem Engagement weiterführen.

Melanie Jüngerink

Melanie Jüngerink ist 25 Jahre alt und die erste Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Niedergrafschaft/Uelsen. Seitdem sie 16 Jahre alt ist, ist sie im Festausschuss und nun seit zwei Jahren erste Vorsitzende des Vereins.

Ihre Aufgaben liegen in der Organisation des Schulpferdunterricht, das Erstellen von Plänen für Lehrgänge, das Vorbereiten von Sitzungen und die gesamte Vereinsverwaltung. Dazu kommt, dass sie Beschwerden/Kritik am Verein annimmt und sich darum kümmert. Sie versucht für alle Probleme im Verein eine Lösung zu finden.

Im Durschnitt investiert sie 1-2 Stunden am Tag für ihren Verein, dies natürlich auch am Wochenende.

Es war sehr schwer für den Reit- und Fahrverein Niedergrafschaft/Uelsen einen 1. Vorsitzenden zu finden. Die damals 23-jährige hat sich dann angeboten, da ihr der Verein sehr am Herzen liegt und sie einen großen Teil ihrer Kindheit auf dem Vereinsgelände verbracht hat und ein bisschen was von dem was sie bisher von dem Verein bekommen hat, zurückgeben wollte.

„Eine positive Einstellung und ihr Organisationstalent, sowie Ehrgeiz, Flexibilität und Motivation zeichnen Melanie aus“, sagen die Mitglieder des Vereins.

Obwohl ihr die finanzielle Situation des Vereins sehr zu schaffen macht, will Melanie nicht aufgeben und hofft auf baldige Unterstützung.  Für die Zukunft wünscht sie sich, dass der Verein weiter laufen kann und sich noch Leute finden, die auch Ehrenamtlich im Verein aktiv werden wollen.

Stefanie Timmers

Stefanie Timmers ist 20 Jahre alt und ist bei DLRG Nordhorn ehrenamtlich tätig. Früher war Stefanie selbst Schwimmerin und es hat sich irgendwann ergeben, dass sie mit drei anderen zur Trainerin der Wettkampfgruppe geworden ist. Dazu war sie immer bei Veranstaltungen für die Kinder dabei und ist in den Jugendvorstand gekommen. Dieses Ehrenamt führt sie jetzt schon seit knapp fünf Jahren aus. “Ihre Arbeit ist für den Verein unverzichtbar, da sie die Wettkampfgruppe am Leben erhält. Außerdem würde es ohne ihre Mitarbeit, Veranstaltungen wie unsere Pfingstfreizeit, nicht geben!“, berichtet der Jugendvorsitzende des DLRG‘s

Am besten gefällt ihr das sich die Kinder, wenn man versucht ihnen etwas zu zeigen/erklären sich auch Mühe geben dies umzusetzen und sie sich stetig verbessern. Auf Veranstaltungen wie der Tierparkausflug oder unsere Pfingstfreizeit nach Uelsen macht die Arbeit mit den Kindern der 20-jährigen auch riesigen Spaß, aber auch beim organisieren solcher Aktionen ist Stefanie immer mit Begeisterung dabei. Zur Zeit studiert die 20-jährige und kann zum Beispiel in der Woche nicht mehr beim Training dabei sein sondern nur am Wochenende sind. „Zum Glück sind die Wettkamäpfe und die Veranstaltungen für die Kinder aber meistens am Wochenend, so dass ich trotzdem dabei sein kann“, erzählt Stefanie.

 

 Da sie in der Woche nicht in Nordhorn ist, hat sie genug Zeit ihre Unisachen zu erledigen. Am Wochenende ist dann viel Zeit für das ehrenamtliche Engagement.

 

 Selber ist sie leider nicht mehr als Schwimmerin aktiv. Nachdem sie Trainerin der Wettkampfgruppe wurde hat sie aufgehört, damit ihr genug Zeit für ihre Schützlinge bleibt, da dies natürlich auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat.

 „Ich würde es auf jeden Fall empfehlen, weil man viele nette Leute kennenlernt und neue Erfahrungen macht und es ist immer schön ist zu sehen was man mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit alles bewirken kann und wie glücklich man damit in meinem Fall Kinder machen kann“, schwärmt Stefanie von ihrer Arbeit im Verein.

Für die Zukunft hofft sie, dass sie trotz ihres Studiums noch lange als Trainerin aktiv sein kann und auch weiterhin im Jugendvorstand bleiben kann.

Leonie Kip

Leonie ist 15 Jahre alt und im Reit und Fahrverein Niedergrafschaft Uelsen ehrenamtlich tätig. Sie ist seit einem Jahr in dem Verein und es macht ihr immer sehr viel Spaß dort mitzuhelfen und mitzuwirken. Leonie hat in dem Verein das Amt des Jugendsprechers übernommen. Sie engagiert sich größtenteils im Jugendbereich, hilft beim Reitunterricht und übernimmt am Wochenende die Stallarbeit. Außerdem gestaltet sie das Sommercamp mit und versucht bei allen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche zu helfen. An jedem Sonntag in der Woche ist Leonie bei der Ponygruppe für Kinder ab 3 Jahren. „Leonie ist immer mit größter Motivation bei der Sache und wenn man sie fragt ist sie immer hilfsbereit“, sagt die Vorsitzende des RuF Niedergrafschaft Uelsen. Am besten gefällt ihr, dass sich in ihrem Verein alle so gut untereinander verstehen und dass ein großer Zusammenhalt da ist. Für die 15-jährige Schülerin bleibt genug Zeit für die Schule und ihren eigenen Hobbies/Sportarten, da die Zeit die sie für ihr Ehenamt mitbringen muss von Woche zu Woche unterschiedlich ist. Leonie reitet selber für ihr Leben gerne und reitet ab und zu auf dem einen oder anderen Turnier mit.

Ihrer Meinung nach, kann es nie Schaden ehrenamtlich tätig zu werden, da es einem im Leben weiterbringt und man viele Erfahrung mitnehmen kann.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Arbeit im Verein ihr weiterhin Spaß macht.

Jannis Eersink

Jannis Eersink ist 22 Jahre alt und ehrenamtlich bei der DLRG Nordhorn tätig.

2007 hat Jannis seinen Tauchschein bei der DLRG gemacht. Damit hat alles angefangen. Danach hat er sich immer wieder im Verein engagiert. Bei der SEG WR ist er als Einsatztaucher tätig und unterstützt die DLRG bei der Planung und Durchführung von Jugendveranstaltungen.

Am besten gefällt ihm das Miteinander im Verein und natürlich das Tauchen.
Wie viel Zeit sein Ehrenamt in Anspruch nimmt, kann Jannis nicht genau sagen. „Von nur ein paar Stunden in manchen Wochen bis hin zu über 20-30 in einer anderen Woche war schon alles dabei“, erzählt der 22-jährige.

Jannis studiert zur Zeit in Hannover, steht der DLRG aber sobald er in Nordhorn ist als Einsatztaucher zur Verfügung. Außerdem unterstützt er auch den Wachdienst am Lohner See, wenn dort Bedarf ist.

Das Ehrenamt würde er jedem weiterempfehlen, des gerne schwimmen oder tauchen geht. Die DLRG gibt einem die Möglichkeit Sachen zu machen/erleben die nicht alltäglich sind wie Bootfahren und den Wachdienst an der Küste.

In der Zukunft möchte er trotz des Studiums in Hannover weiter im Verein aktiv bleiben.

Danielle Gosink

Danielle Gosink ist beim DLRG Nordhorn in den Bereichen Jugend und Wasserrettungsgruppe tätig. Angefangen hat sie selbst als Tauchschülerin beim DRLG. Dann ist sie in den Jugendvorstand gegangen und von da aus zum Katastrophenschutz gelangt. Seit 2010 ist die 20 Jährige nun ehrenamtlich aktiv.

Im Jugendvorstand ist es ihre Aufgabe, Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen in dem Verein zu organisieren und durchzuführen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis vierzehn Jahren machen sie dann eine Kanutour, gehen in den Tierpark oder fahren gemeinsam zu Hallenbädern in anderen Städten. Die ältesten Teilnehmer werden dabei auch gleich zum Ehrenamt dazu geholt und übernehmen kleinere Aufgaben und Betreuungen. Außerdem ist Danielle für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie sorgt dafür, dass die Schaukästen des DLRG am Vechtesee und am Freibad immer auf dem neusten Stand sind.

Außerhalb des Jugendvorstandes ist Danielle noch seit dem letzten Jahr als Einsatztaucherin in der Wasserrettungsgruppe tätig. Wenn Personen oder Gegenstände im Wasser gerettet oder geborgen werden müssen, ist sie mit ihrer Gruppe zur Stelle und hilft. Beispielsweise sind es dann Autos, die in die Vechte gefahren sind oder ähnliche Vorfälle. Um diese verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen zu können, musste sie an vielen Aus- und Fortbildungen teilnehmen. So hat sie zum Beispiel die Strömungsretter Ausbildung in Österreich absolviert. Auch Sanitäts- oder Erste-Hilfe Scheine gehörten dazu. Ein solches Engagement nimmt folglich viel Zeit in Anspruch.

Da Danielle zurzeit in Köln studiert, kann sie auch nicht mehr auf Abruf, wenn es zu Alarmierungen kommt, dabei sein. Dennoch ist sie am Wochenende meistens in Nordhorn und steht somit dem DLRG gerne zur Verfügung.

Das Besondere für sie an ihrem ehrenamtlichen Einsatz ist es, sich in einer netten Gemeinschaft wiederzufinden. „Man kann sich immer auf die anderen aus meiner Gruppe verlassen. Außerdem ist es ein Hobby, das mal etwas anderes ist. Ich lerne neue Sachen kennen, die ich ohne dieses Hobby nicht gelernt hätte. Zudem knüpfe ich viele neue Feundschaften“, stellt Danielle abschließend fest.