15.05.2014

Melanie Harmsen

Melanie Harmsen setzt sich seit 2010 ehrenamtlich für den DLRG Nordhorn im Bereich der Schwimmausbildung ein. Früher ist sie selbst dort geschwommen und als ihr Trainer seine Tätigkeit aufhören musste, hat sie die Gruppe übernommen. Somit wurde sie Trainerin der Gruppe, in der sie sonst selbst die Schülerin war.

Drei Mal in der Woche trainiert die 21 Jährige die Ältesten der Wettkampfgruppe. Bei ihren Trainingseinheiten proben sie verschiedene Rettungsschwimmdisziplinen und treten auch bei Wettkämpfen an. Ein Mal im Jahr werden die Bezirksmeisterschaften ausgetragen. Wenn sie dort gut abschneidet, kommen sie zu den Landesmeisterschaften. Und wenn sie dann bei diesen Erster oder Zweiter werden, dürfen sie bei den Deutschen Meisterschaften antreten. Bis dahin ist es allerdings ein langer und schwieriger Weg. Dieses Jahr hat die Gruppe es leider nicht geschafft. Doch in der Vergangenheit sind sie schon bis zu den Deutschen Meisterschaften gekommen.

Neben der Wettkampfgruppe trainiert Melanie auch noch die Kinder, die ihr Bronze Jugendschwimmabzeichen erwerben möchten. In den Trainingseinheiten bereitet Melanie die vier bis sechs jährigen Kinder auf den Tag der Prüfung vor.
„Den Kindern etwas beizubringen und ihnen Spaß zu bereiten, dass ist das Schöne an meinem Einsatz. Auch ihre Freude zu sehen, wenn sie einen Wettkampf gewonnen haben, ist für mich als Trainerin besonders schön“, berichtet Melanie.

Zeitlich alles unter einen Hut zu bekommen, ist für Melanie manchmal schon ein Problem. Sie macht zurzeit eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester und arbeitet schichtweise. Da sie aber in beiden Gruppen Trainerkollegen an ihrer Seite hat, ist es kein Problem wenn sie mal nicht anwesend sein kann. Dann springen einfach die anderen Trainer für sie ein. Aus genau den zeitlichen Gründen, schwimmt Melanie selbst nur noch hobbymäßig und hat sich dem Ehrenamt gewidmet.
„Meine ehrenamtliche Arbeit hat mir für meine Ausbildung sehr viel gebracht, da ich auch dort mit Kindern zusammenarbeite. Generell kommt der Nachweis über eine ehrenamtliche Arbeit in Bewerbungen immer gut an“, weiß die motivierte Ehrenamtlerin.
Trotz Zeitstress möchte Melanie gerne auch in Zukunft weiterhin trainieren.



14.05.2014

Samuel Kerkdyk & Dennis Feldschnieders

von links: Samuel, Dennis

Samuel Kerkdyk und Dennis Feldschnieders bilden zusammen ein Trainerteam in der Fußballabteilung des SV Vorwärts Nordhorn. Im Jahr 2008 haben sie nach einer Anfrage, noch als aktive Jugendspieler, ihre Trainertätigkeit in einer Minimannschaft begonnen. Anfangs übernahmen sie vorerst kleinere Betreuertätigkeiten.
2009 übernahmen sie dann eigenständig als Trainer eine Minimannschaft. Inzwischen haben sie sechs verschiedene Mannschaften eigenverantwortlich trainiert. Aktuell nehmen sie die F1, welche in der Kreisliga spielt, unter ihre Fittiche. Zwei Mal in der Woche stehen sie gemeinsam auf dem Platz um ihre fußballerischen Fähigkeiten zu verbessern. Am Wochenende werden dann die Spiele ausgetragen, bei denen sie ihr Können unter Beweis stellen. Für die beiden 21 Jährigen bedeutet ihr ehrenamtlicher Einsatz ein hoher Zeitaufwand. Manchmal wird es dann schon etwas stressig aber trotzdem bekommen sie es zeitlich eigentlich immer geregelt. Und falls Beide wirklich mal gar keine Zeit haben, ist das kein Problem. Zum Trainergespann gehört auch noch ein Betreuer, der Samuel und Dennis dann vertritt. Aus genau diesen Gründen haben die Beiden auch ihre eigene Fußballaktivität an den Nagel gehangen und sich im Verein vollständig dem Ehrenamt gewidmet.

Zudem unterstützen Samuel und Dennis die Jugendabteilung als Helfer bei den verschiedensten Veranstaltungen. Sie helfen bei deren Organisation mit und begleiten diese dann als Betreuer. Dazu zählen zum Beispiel: Kinderkirmes, Nikolausknobeln, Weihnachtsfeiern oder Jugendturniere. Auch an Veranstaltungen mit Übernachtungen oder beim jährlichen Zeltlager sind sie als Betreuer im Einsatz. Dies ist eine große Verantwortung, die sie übernehmen.

Die Arbeit mit den Kindern macht den Beiden sehr viel Spaß. Sie sind kleine Freunde für sie geworden und sie freuen sich zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln. Samuel und Dennis lieben den Fußballsport und möchten ihre Begeisterung an andere weitergeben.
„Der Verein hat uns früher auch viel gegeben und das möchten wir nun mit unserer Arbeit wieder zurückgeben. Das tolle am Ehrenamt ist, dass man am Ende des Tages sagen kann: `Ich habe heute etwas sinnvolles gemacht, anderen geholfen und Kindern Spaß bereitet`“, stellt Samuel abschließend fest.
Auch in der nächsten Saison wollen sie der F Jugend als Trainer erhalten bleiben.



14.05.2014

Robin Zegger

Robin Zegger engagiert sich ehrenamtlich als Torwarttrainer beim SV Olympia Uelsen. Als Robin damals ins der E Jugend Fußball gespielt hat, hat sein Trainer aufgehört und eine Mädchenmannschaft übernommen. Da der 13 Jährige selbst Torwart ist, wurde er von seinem ehemaligen Trainer gefragt, ob er nicht das Torwarttraining bei den D Mädchen übernehmen möchte. Robin war direkt bereit dazu. Mittlerweile ist er in der dritten Saison als Torwarttrainer tätig und macht einmal in der Woche spezielle Übungen mit der Torfrau der D Jugend. Neben der Koordination des Torwarttrainings ist er auch bei den Spielen der D Mädchen anwesend und unterstützt dort die Trainer am Spielfeldrand.
Das Training mit der Torhüterin macht dem Schüler sehr viel Spaß. Er möchte seine Erfahrungen weitergeben, da auch er früher einen Torwarttrainer hatte. Er hofft, dass die Torfrau so viel Spaß an seinem Training hat, dass auch sie in zwei bis drei Jahren ihre gesammelten Erfahrungen an die nächsten Nachwuchstorhüter weitergeben wird.

Robin selbst ist auch noch in der C Jugend, mit der er in der ersten Kreisklasse spielt, aktiv. Zwei Mal in der Woche hat er Training. Zusammen mit der Schule ist es somit eine Dreifachbelastung für ihn. Zeitlich bekommt er aber alles sehr gut unter einen Hut. „Ich bin total fußballbegeistert und kenne mich in der ganzen Fußballwelt aus. Außerdem habe ich schon an mehreren Fußballcamps teilgenommen. Manchmal gebe ich sogar meinem Trainer Vorschläge, welche Übungen wir im Training machen könnten“, berichtet Robin. Vielleicht wird auch er mal als Trainer eine eigene Mannschaft übernehmen, wenn es sich zeitlich gut mit der Schule und dem eigenen Hobby vereinbaren lässt.

Auch als der Verein sich Ende 2013 auf die schwierige Suche nach neuen Schiedsrichtern begab, zögerte Robin nicht lange und bot sich selbst an, um an einem Lehrgang teilzunehmen. Mittlerweile ist er in Besitz des Schiedsrichterpasses. Ab dem Sommer 2014, wenn Robin 14 ist, wird er Fußballspiele als Schiedsrichter leiten. Dadurch ist er eine weitere Bereicherung für den Verein. Robin ist zur Stelle, wenn Hilfe im Verein benötigt wird.



13.05.2014

Stefanie Timmers

Stefanie Timmers hat früher als Schülerin alle Schwimmabzeichen beim DLRG gemacht. Von da ist sie dann in die Wettkampfgruppe gekommen und so über die Jahre in ihre ehrenamtliche Arbeit beim DLRG Nordhorn reingerutscht. Mittlerweile ist sie nun seit drei Jahren ehrenamtlich aktiv.
Stefanie trainiert drei Mal in der Woche, wobei eine Trainingseinheit samstags ist, die jüngsten der Wettkampfgruppe. Im Training üben sie dann die verschiedensten Rettungsschwimmdisziplinen. Dazu zählt zum Beispiel ein Hindernisschwimmen, bei dem die Schüler unter einem Netz drunter her schwimmen müssen. Eine 80 kg schwere Puppe aus dem Wasser abzuschleppen, ist ebenfalls ein Trainingsinhalt. Um das Erlernte zu zeigen, treten sie auch regelmäßig auf Wettkämpfen an. Mit den ältesten aus der Wettkampfgruppe habe sie sogar schon an den deutschen Meisterschaften teilgenommen und dort auch gar nicht so schlecht abgeschnitten. Selber ist die 19 Jährige nicht mehr als Rettungsschwimmerin aktiv. „Das würde zeitlich zu viel werden. Ich habe mich jetzt für den Trainerjob und somit für das Ehrenamt entschieden“, nennt sie ihre Gründe.
Für Stefanie, die momentan ein FSJ im Kindergarten Brandlecht macht, ist es das Schöne, den Kindern im Verein etwas beibringen zu können. „Viele Kinder haben zum Beispiel anfangs Angst einen Kopfsprung ins Wasser zu machen. Ihnen die Angst zu nehmen und ihre Freude zu sehen, wenn sie es doch geschafft haben, ist für mich als Trainerin besonders schön“, berichtet sie.

Auch im Jugendvorstand hilft die motivierte Ehrenamtliche tatkräftig mit. So hilft sie zum Beispiel bei der Organisation von Veranstaltungen für die Jugend und ist bei diesen auch als Helferin im Einsatz. Zudem besetzt sie die Position des Kassenwartes. Es ist ihre Aufgabe, das Geld des Jugendvorstandes zu verwalten und zu haushalten.

Eine ehrenamtliche Arbeit würde Stefanie, die nach ihrem FSJ gerne studieren möchte, jedem interessierten Jugendlichen weiterempfehlen. Der Spaß, das Sammeln von neuen Erfahrungen und der Kontakt mit anderen Menschen sind hierfür ihre bedeutendsten Gründe.



13.05.2014

Florian Jaske

Florian Jaske ist ehrenamtlich beim VFL WE Nordhorn aktiv. Schon seit der F Jugend spielt er selbst Fußball beim VFL und fand es damals immer toll junge Trainer zu haben. Seitdem wusste er, dass auch er gerne einmal als junger Trainer Kinder trainieren möchte.
Mittlerweile ist der 21 Jährige in seinem achten Jahr als Trainer. Angefangen hat er damals als Betreuer bei den Minikickern und zurzeit trainiert er zusammen mit seinem Trainerteam, welches aus zwei Trainern, einem Torwarttrainer und einem Betreuer besteht, die D1 Fußballkinder. Zwei Mal in der Woche stehen sie zusammen auf dem Platz. Und wenn am Wochenende kein Spiel ist, wird auch gerne eine dritte Trainingseinheit dazu genommen. Aktuell stehen die Chancen auf die Meisterschaft sehr gut. Sie stehen momentan auf dem ersten Platz, aber es sind noch ein paar Spiele offen. Auch die Chance Pokalsieger zu werden besteht noch, denn sie stehen im Finale. Florian hofft natürlich mit seiner Mannschaft Meister und Pokalsieger zu werden. „Am Ende zu sehen, dass das Jahr was gebracht hat, ist sehr schön“, sagt Florian. Auch mit seinen vorherigen Mannschaften hat er schon einige Erfolge feiern können. So ist er zum Beispiel mit der F7 und der E6 zweimal Meister und mit der D1 zweimal Hallenkreismeister geworden. „Das Lächeln der Kinder zu sehen, wenn sie gewonnen haben, ist das schöne an meinem Einsatz“, beschreibt der stolze Trainer.
Der Umgang mit den Kindern bereitet Florian sehr viel Freude. Er ist für sie sehr gerne Ansprechpartner und Kumpel und quatscht viel mit ihnen in der Kabine über die Schule oder sonstige aktuelle Themen.
Zurzeit spielt Florian auch selbst noch hobbymäßig Fußball in der vierten Herrenmannschaft. Damit wird er allerdings im nächsten Jahr aufhören und sich ganz dem Ehrenamt widmen. Er wird nämlich nächste Saison die B1 übernehmen, die in der Landesliga antritt.

Neben der Trainertätigkeit setzt sich Florian auch noch sehr aktiv in anderen Bereichen ein. „Bei jedem Projekt aus der Jugendarbeit habe ich meine Finger mit drin“, beschreibt der engagierte Ehrenamtler seinen Einsatz. Er übernimmt auf Turnieren die Turnierleitung, organisiert zusammen mit einem Team Veranstaltungen wie das jährliche Knobeln oder fährt als Betreuer auf Vereinsfreizeiten mit. Hierfür hat er vor zwei Jahren auch die Juleica gemacht. Zudem kümmert sich Florian, der momentan eine Ausbildung zum Softwareentwickler macht, um die Pflege der Homepage. Er sorgt dafür, dass immer die aktuellsten Berichte online sind und somit alles auf dem neusten Stand ist.

Die ehrenamtliche Arbeit bringt Florian persönlich sehr viel. „Durch den Trainerjob wird man offener. Man lernt vor einer Gruppe zu sprechen und erlangt Sicherheit. Man hat einfach ein offeneres Auftreten. Dies ist zum Beispiel auch gut, wenn man in der Schule ein Referat halten muss. Da geht man dann viel lockerer ran“ beschreibt Florian seine Erfahrungen. 



13.05.2014

Kira Veldmann

Kira Veldmann spielt schon seitdem sie fünf Jahre alt ist selber Badminton beim SV Veldhausen und trainiert oft vier bis fünf Mal in der Woche. Als sie alt genug war, wurde sie von den Verantwortlichen aus dem Verein gefragt, ob sie nicht auch als Trainerin aktiv sein möchte. Kira war sofort bereit und ist nun mittlerweile seit ca. fünf Jahren ehrenamtlich im Einsatz.

Jeden Freitag trainiert sie eigenständig die Anfängerkinder im Badminton. In ihrer Gruppe sind 13 bis 15 Kinder im Grundschulalter. Einige sind noch Anfänger und ein paar zählen schon zu den Fortgeschrittenen. Kira, die zurzeit Grundschullehramt in Vechta studiert, ist freitags bis 12:00 Uhr in der Uni und kommt dann direkt nach Hause in die Grafschaft. Pünktlich um 14:30 Uhr steht sie dann mit ihren Schützlingen in der Halle und trainiert anschließend noch selbst. Dies sind ein hoher Zeitaufwand und auch Zeitdruck für die 19 Jährige. Kira kommt zeitlich allerdings sehr gut damit zurecht und möchte es auch in Zukunft gerne so weitermachen. Auch auf Turnieren ist Kira mit ihrer Gruppe häufig vertreten. „Wenn es zeitlich passt, bin ich bei den Turnieren immer dabei. Falls es mal nicht klappen sollte, kommen andere Trainer mit. Das ist dann kein Problem“ berichtet die engagierte Ehrenamtlerin. Um ihr Wissen zu erweitern, hat Kira den Trainerassistentenschein gemacht. Was ihr besonders gut an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit gefällt, ist die Arbeit mit den Kindern. „Ich studiere ja auch Grundschullehramt. Da passt mein Studium sehr gut mit dem Ehrenamt zusammen“ sagt Kira.

Kira selbst gehört beim Badminton zu den Spitzenspielerinnen in Niedersachen. Sie ist Norddeutsche Meisterin und bei den Deutschen Meisterschaften belegte sie im Einzel und im Doppel jeweils den neunten Platz. Trotz Studium in Vechta trainiert sie dort regelmäßig mehrmals in der Woche weiter. „Ich bin ja jetzt so gut, weil es mir früher jemand beigebracht hat. Und dies möchte ich anderen Spielern und Spielerinnen jetzt auch gerne weitergeben“ berichtet Kira abschließend.



12.05.2014

Danielle Gosink

Danielle Gosink ist beim DLRG Nordhorn in den Bereichen Jugend und Wasserrettungsgruppe tätig. Angefangen hat sie selbst als Tauchschülerin beim DRLG. Dann ist sie in den Jugendvorstand gegangen und von da aus zum Katastrophenschutz gelangt. Seit 2010 ist die 20 Jährige nun ehrenamtlich aktiv.

Im Jugendvorstand ist es ihre Aufgabe, Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen in dem Verein zu organisieren und durchzuführen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis vierzehn Jahren machen sie dann eine Kanutour, gehen in den Tierpark oder fahren gemeinsam zu Hallenbädern in anderen Städten. Die ältesten Teilnehmer werden dabei auch gleich zum Ehrenamt dazu geholt und übernehmen kleinere Aufgaben und Betreuungen. Außerdem ist Danielle für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sie sorgt dafür, dass die Schaukästen des DLRG am Vechtesee und am Freibad immer auf dem neusten Stand sind.

Außerhalb des Jugendvorstandes ist Danielle noch seit dem letzten Jahr als Einsatztaucherin in der Wasserrettungsgruppe tätig. Wenn Personen oder Gegenstände im Wasser gerettet oder geborgen werden müssen, ist sie mit ihrer Gruppe zur Stelle und hilft. Beispielsweise sind es dann Autos, die in die Vechte gefahren sind oder ähnliche Vorfälle. Um diese verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen zu können, musste sie an vielen Aus- und Fortbildungen teilnehmen. So hat sie zum Beispiel die Strömungsretter Ausbildung in Österreich absolviert. Auch Sanitäts- oder Erste-Hilfe Scheine gehörten dazu. Ein solches Engagement nimmt folglich viel Zeit in Anspruch.
Da Danielle zurzeit in Köln studiert, kann sie auch nicht mehr auf Abruf, wenn es zu Alarmierungen kommt, dabei sein. Dennoch ist sie am Wochenende meistens in Nordhorn und steht somit dem DLRG gerne zur Verfügung.

Das Besondere für sie an ihrem ehrenamtlichen Einsatz ist es, sich in einer netten Gemeinschaft wiederzufinden. „Man kann sich immer auf die anderen aus meiner Gruppe verlassen. Außerdem ist es ein Hobby, das mal etwas anderes ist. Ich lerne neue Sachen kennen, die ich ohne dieses Hobby nicht gelernt hätte. Zudem knüpfe ich viele neue Feundschaften“, stellt Danielle abschließend fest.



12.05.2014

Anne Pohlmann, Julia Egberink, Tina Bartsch, Anna-Lena Kip & Hannah Moss

von links: Anna-Lena, Hannah, Anne, Tina, Julia

Anne Pohlmann, Julia Egberink, Tina Bartsch, Anna-Lena Kip und Hannah Moss engagieren sich gemeinsam ehrenamtlich beim Reit- und Fahrverein Nordhorn. Vor ca. zweieinhalb  Jahren haben sie mit ihrer Arbeit am Stall begonnen. Zuerst haben sie mit kleineren Aufgaben begonnen und sich dann immer mehr gesteigert.
Jeden Samstag treffen sich die fünf Mädchen gemeinsam am Stall und kümmern sich um die Schulpferde, welche für die Reitstunden im Einsatz sind. Sie sorgen dafür, dass die 15 Pferde mindestens zwei Stunden auf der Wiese verbringen können und somit genügend Auslauf bekommen. Dies trägt dann zur Ausgeglichenheit der Pferde während den Reitstunden bei. In den Schulferien fahren sie sogar jeden Tag zum Stall, um den Schulpferden Weidezeiten zu ermöglichen. Außerdem säubern sie monatlich das Sattelzeug und halten somit alles in einem guten Zustand. Durch ihre Kontrollen können Schwachstellen direkt erkannt und repariert werden, sodass weder Reitschüler noch Pferde durch kaputtes Material zu Schaden kommen können. Falls eines der Schulpferde mal erkrankt ist, kümmern sich die fünf Mädchen bereitwillig um dessen Pflege. „Wir möchten den Pferden ein schönes Leben ermöglichen, sodass sie nicht nur den Schulpferdealltag haben. Außerdem sollen sich alle am Stall wohl fühlen“, nennt Julia die Gründe für ihre Arbeit.

Neben diesen Aufgaben, bei denen die fünf Schülerinnen viel Verantwortung übernehmen, unterstützen sie auch bei der Durchführung der Pony-Reitschule. An drei Terminen in der Woche helfen sie den fünf bis neun jährigen Reitschulkindern vor, während und nach dem Unterricht. Sie bereiten gemeinsam mit den Kindern die Ponys für die Reitstunde vor. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie die Schulpferde aus den Boxen holen, und sie satteln und trensen. Während der Reitstunden führen die fünf Mädchen die Pferde und geben den Kindern Tipps. Die sehr jungen Reitanfänger sind darauf angewiesen, da sie selbstverständlich die Ponys noch nicht alleine kontrollieren können. Somit entlasten die fünf engagierten Ehrenamtler auch die Reitlehrer bei ihrer Arbeit. Nach den Reitstunden leisten Anne, Julia, Tina, Anna-Lena und Hannah dann noch Hilfestellung beim Absatteln und bringen die Pferde zusammen mit den Kindern wieder in den Stall.
Die Kinder bekommen auch die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen und das Erlernte zu zeigen. Sie können zum Beispiel das Abzeichen „Kleines Hufeisen“ machen, oder beim Vereinsturnier mitreiten.

Nebenbei sind die Fünf, die auch alle selber noch reiten und an Turnieren teilnehmen, bei anderen Aktionen des Vereins als Helferinnen im Einsatz. Dazu zählen zum Beispiel Ferienpassaktionen oder das Fest der Kulturen.
„Die Arbeiten, die wir übernehmen, müssen einfach gemacht werden. Und wir sind noch jung und können mit anpacken“, beschreibt Julia die Einstellung der Fünf. Außenstehende können somit auch sehen, dass junges Ehrenamt in dem Verein funktioniert.



12.05.2014

Patrick Fischer

Patrick Fischer ist seit sechs Jahren ehrenamtlich beim VFL WE Nordhorn aktiv. Damals wurde er von einem Verantwortlichen aus dem Verein gefragt, ob er es sich nicht vorstellen kann, ein paar Aufgaben zu übernehmen. Da sein Vater auch ehrenamtlich als Trainer aktiv war, ist Patrick sofort bereit gewesen.

Im Verein hilft er nun in vielen Bereichen mit. Er hat zum Beispiel das Amt des Turnierkoordinators inne. Dabei ist es seine Aufgabe, eingehende Turniereinladungen weiterzuleiten und die Teilnahme oder Nichtteilnahme zu besprechen. Bei heimischen Turnieren ist er zudem mit für die Turnierleitung zuständig. Er kümmert sich also um den Spielplan und ist hierfür als Ansprechpartner stets zur Verfügung.
Neben dieser Aufgabe ist der 21 Jährige auch auf Freizeiten als Betreuer im Einsatz. Gemeinsam mit Kindern aus der E bis C Jugend fährt er zum Beispiel zum Speicherbecken in Geeste, nach Hollage oder nach Ihlow. Für diese Freizeiten dürfen sich dann auch alle interessierten Kinder anmelden, die nicht Mitglied beim VFL sind.

Auch diese beiden Aufgaben sind für Patrick, der zurzeit eine Ausbildung macht, noch nicht genug. „Ich helfe überall mit, wo eine helfende Hand benötigt wird“, beschreibt er seinen Einsatz. Zusammen mit drei Trainerkollegen betreut er die D1 Fußballkinder. Zwei mal in der Woche trainieren sie zusammen auf dem Platz und tragen am Wochenende ihre Spiele aus. Zeitlich bereitet ihm sein Einsatz im Verein keine Probleme. Die ehrenamtliche Tätigkeit lässt sich gut mit seiner Ausbildung unter einen Hut bekommen. Ab und zu spielt Patrick dann auch noch in der vierten Herrenmannschaft selber mit. Das kommt aber nur noch sehr selten vor. „Ich habe mich mittlerweile auf das Trainersein konzentriert“, sagt er. Über die Jahre hat er auch schon einige verschiedene Mannschaften trainiert, mit denen er den einen oder anderen Erfolg feiern konnte. So ist er mit der D1 zwei Mal Hallenkreismeister und mit der E6 Meister geworden. Auch mit seiner aktuellen Mannschaft stehen die Chancen auf die Meisterschaft gut. Sie stehen derzeit auf dem ersten Platz und können somit noch Meister und auch Pokalsieger werden. Es sind allerdings noch ein paar Spiele offen. Patrick hofft aber natürlich auch diese zu gewinnen, um den Titel einzufahren.

Patrick bereitet es sehr große Freude helfen zu können und dadurch eine Stütze für den Verein zu sein. „Neue Leute kennenzulernen und in einer netten Gesellschaft zu sein, ist das Schöne an meiner Arbeit im Verein“, sagt der engagierte Ehrenamtler. Auch in der nächsten Saison wird er weiterhin der D1 als Trainer erhalten bleiben.



09.05.2014

Stefan Papendorf

Stefan Papendorf ist durch Zufall an seine ehrenamtliche Tätigkeit beim DLRG Nordhorn gekommen. Er ist dort schon sehr lange Mitglied und über die Jahre in seine ehrenamtliche Arbeit hineingewachsen. Immer wieder hat er mal seine Hilfe angeboten und kleinere Aufgaben übernommen. Bis er schließlich eigenständig für Bereiche im Verein verantwortlich wurde. So kam es dazu, dass der 21 Jährige 2012 zum Jugendvorsitzenden gewählt worden ist.

Seine Aufgaben als Jugendvorsitzender liegen vor allem in der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen für die Jugend im Verein. So plant er beispielsweise Tagesfahrten wie eine Kanutour oder Feste wie die Weihnachts- oder Karnevalsfeier. Als Verantwortlicher managt er die Organisation und verteilt Aufgaben an seine Helfer. Außerdem ist es seine Aufgabe auf Sitzungen die Meinung der Jugendlichen kund zu tun sowie deren Wünsche und Anregungen weiterzuleiten. Er dient somit immer als Ansprechpartner und Anlaufstelle für die Jugend beim DLRG Nordhorn.

Neben dieser Tätigkeit ist Stefan auch noch als Trainer tätig. An drei Tagen in der Woche steht er in der Schwimmhalle und unterrichtet gemeinsam mit seinem Trainerteam. Er bildet zum einen die Jugendlichen, die das Bronzeschwimmabzeichen erwerben wollen, aus. Zum anderen trainiert er auch noch die komplette Wettkampfjugend. Mit diesen Schülern und Schülerinnen bereitet er sich dann auf Wettkämpfe vor, bei denen sie  in verschiedenen Disziplinen ihre Fähigkeiten als Rettungsschwimmer unter Beweis stellen müssen. Auch um die Teilnahme an Wettkämpfen kümmert sich Stefan. So nehmen sie zum Beispiel an Landesmeisterschaften teil. Dort schneiden sie laut Stefan auch immer sehr gut ab.

Jugendvorsitzender und Trainer zu sein, ist längst nicht alles was der engagierte Ehrenamtler beim DLRG macht. Er ist zudem auch noch in der Wasserrettungsgruppe als Bootsführer, Sanitäter und Wachführer tätig. Hierfür musste er schon an zahlreichen Ausbildungen teilnehmen, um diese Qualifikationen zu erlangen. Wenn es zu Alarmierungen kommt, ist Stefan stets zur Stelle. Er ist verantwortlich für sein Rettungsteam und leitet sie an. Seine ehrenamtliche Arbeit ist mit großer Verantwortung und Disziplin verbunden.

Der kaufmännische Angestellte hat trotz des hohen Zeitaufwandes von ca. 10-15 Stunden in der Woche sehr viel Spaß an seiner Arbeit. Es ist für ihn schön ein Miteinander zu haben und neue Leute kennenzulernen. „Wenn es den Kindern Spaß macht, weiß ich, dass ich meine Arbeit gut mache“ sagt Stefan. Deshalb würde er eine ehrenamtliche Tätigkeit auch jedem weiterempfehlen.



09.05.2014

Stina Veldhuis

Stina Veldhuis ist früher selbst beim SV Veldhausen Trampolin gesprungen. Nach einer kurzzeitigen Trampolinpause ist sie mit ca. 12 Jahren wieder in der Hobbygruppe angefangen. Dort war sie eine der Ältesten. So kam es dazu, dass sie ihrer Trainerin immer wieder geholfen hat, bis sie schließlich komplett von der Sportler- in die Trainerposition übergegangen ist. Nun trainiert sie gemeinsam mit ihrer Trainerkollegin die Trampolinkinder, welche zwischen fünf und neun Jahre alt sind. Mittlerweile ist die 19 Jährige seit ca. fünf bis sechs Jahren ehrenamtlich im Verein aktiv. Um ihre Fähigkeiten als Trainerin auszubauen, hat sie die Ausbildung zur Übungsleiter C Lizenz, Schwerpunkt Kinder und Jugendliche, absolviert.

Stina, die zurzeit ihr Abitur macht, steht einmal in der Woche mit ihren Schützlingen in der Halle. Die Arbeit mit den Kindern und deren Freude zu sehen, macht ihr besonders viel Spaß. „Wir haben hier leider nicht so viele Möglichkeiten. Uns stehen nur zwei Trampoline zur Verfügung. Bei ca. 15 Kindern kommen sie jeweils nur zwei oder drei Mal auf das Gerät. Wenn die Kinder trotzdem Spaß haben und wiederkommen, ist dies die schönste Rückmeldung“ berichtet die Abiturientin. Auch wenn die Kinder gerade Mal nicht auf das Trampolin können, werden ihnen genug Möglichkeiten gegeben sich auszupowern. Die Trainerinnen bauen rundherum in der Halle verschiedene Geräte und Spiellandschaften auf, sodass keines der Kinder zu kurz kommt.

Die ehrenamtliche Arbeit empfiehlt Stina auf jeden Fall weiter. „Ich glaube, fast jedes Kind hat früher an solchen Gruppen teilgenommen. Mit dieser Arbeit kann man etwas zurückgeben, was man selbst früher bekommen hat“ weiß Stina. Und das die alten Trainer nach ca. 20 Jahren oder länger irgendwann eine Ablöse brauchen, ist ihr auch bewusst.
Im September wird die engagierte Jugendliche ein BFD in dem Jugendkulturzentrum „Gleis1“ in Neuenhaus beginnen.



09.05.2014

Daniela Schippers

Daniela Schippers ist bereits langjähriges Mitglied beim SV Veldhausen. Als in der Turngruppe die Helferin aufhören musste und somit eine Nachfolgerin gesucht wurde, war Daniela sofort bereit. Somit übernahm sie zusammen mit der Leiterin die Gruppe mit den sechs bis acht jährigen Kindern. Aus schulischen Gründen musste sie leider als Helferin aufhören. Die Trainingszeit hat sich mit ihrer Unterrichtszeit überschnitten, sodass sie die Turngruppe aufgeben musste. Dennoch ist sie dem Verein als ehrenamtliche Helferin erhalten geblieben.

Die 19 Jährige hat vor ca. einem Jahr die Gruppe „Sport und Spiel“ übernommen. Einmal in der Woche trifft sie sich zusammen mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren in der Sporthalle. Gemeinsam probieren sie die verschiedensten Sportarten und Spiele aus. Der Spaß an der Bewegung steht hierbei absolut im Vordergrund. Der Wettkampfgedanke findet in der Gruppe gar keinen Platz. Sie wollen gemeinsam Neues ausprobieren und in Form bleiben. Daniela plant hierfür jede Woche etwas anderes und bringt somit viel Abwechslung in die Einheiten.
Auch bei Veranstaltungen der Turnabteilung ist immer mit Danielas Hilfe zu rechnen. So hilft sie zum Beispiel bei dem Familienturntag mit, alles aufzubauen oder leitet die Tombola. Auf sie kann sich der Verein stets verlassen.

Daniela, die zurzeit ein FSJ in einem Sprachheilkindergarten macht, hat sehr viel Spaß an der Arbeit mit Kindern. Für sie ist das Schöne daran, den Kindern etwas beizubringen, was auch ihr früher einmal gezeigt wurde. „Die Freude der Kinder zu sehen, wenn sie etwas Neues geschafft haben, ist total schön“ sagt Daniela. Außerdem ist es für sie wichtig Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen zu sammeln. „Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit habe ich bei meinem FSJ schon einen Vorteil. Ich weiß wie ich mit Situationen umgehen muss und habe gelernt, Risiken einzuschätzen. Man sammelt Lebenserfahrung“ stellt die 19 Jährige fest. Auch die positiven Rückmeldungen der Eltern bestärkt sie darin, ehrenamtlich aktiv zu sein.

Bald beginnt Daniela eine Ausbildung in Hannover. Beim SV Veldhausen wird sie dann wohl nicht mehr aktiv sein können. Doch sie kann es sich sehr gut vorstellen auch in Hannover wieder ehrenamtliche Arbeit zu machen, sobald es sich zeitlich einrichten lässt. Denn sie weiß: „Ehrenamtliche Helfer werden immer und überall gesucht.“



08.05.2014

Milan Meyer & Niklas Willering

Milan Meyer und Niklas Willering bilden zusammen ein Trainerteam beim SV Olympia Uelsen. Im letzten Jahr ist Milan zusammen mit einem volljährigen Betreuer angefangen die Fußballkinder aus der D3 zu trainieren. Da sein Partner allerdings aus Zeitmangel die Tätigkeit aufgeben musste, war Niklas sofort bereit seinen Kumpel zu unterstützen. Seit 2012 arbeiten sie nun zusammen als Trainerkollegen. In dieser Saison 2013/2014 nehmen die beiden 16 Jährigen die D2 unter ihre Fittiche. Gemeinsam trainieren sie zwei Mal in der Woche und tragen am Wochenende ihre Spiele aus.

 Die Absprache zwischen den beiden Schülern, die auch noch beide selbst aktiv in der B 2 spielen, klappt sehr gut. Als Vorbereitung für das Training suchen sie sich passende Übungen aus dem Internet heraus oder denken sich auch selbst die ein oder andere aus. Immer abwechselnd bereitet dann einer der beiden Jungs die anstehende Trainingseinheit vor. Milan und Niklas treffen sich dann eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn und gehen gemeinsam den Ablauf durch. So weiß jeder, was auf dem Plan steht und beide sparen durch die Arbeitsteilung Zeit. Sollte einer der beiden Mal aus schulischen oder persönlichen Gründen nicht bei einer Trainingseinheit dabei sein können, ist dies kein Problem. Dann übernimmt einfach der Andere das Training alleine. Um Erfahrungen und neue Fähigkeiten zu erlangen, möchten die Beiden gerne bald die C Lizenz im Fußball machen.

Der große Spaß an der Sportart Fußball hat Milan und Niklas dazu bewegt sich ehrenamtlich einzusetzen. Für sie ist es ein Ausgleich zum Schulalltag. „Man ist unter Leuten und wenn es den Kindern Spaß macht, dann macht es uns auch Spaß“ nennt Milan weitere Hintergründe. Sie würden die ehrenamtliche Arbeit auch jedem Jugendlichen weiterempfehlen. „Man wird offener. Es fällt einem leichter mit Menschen in Kontakt zu treten. Dann auch noch die Rückendeckung von den Eltern der Spieler zu bekommen, ist was ganz Tolles“ begründet Milan ihre Einstellung.

Neben der Trainiertätigkeit beschäftigen sich die Beiden noch mit einem anderen Projekt. Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus der Jugendabteilung möchten sie einen Anti-Mobbing-Flyer entwickeln. Mit diesem Flyer soll auf das immer häufiger auftretende Problem des Mobbing aufmerksam gemacht werden. Auch Tipps wie man damit umgehen kann, sollen Inhalte des Flyers werden.

Auch nächste Saison möchten Milan und Niklas als Trainerteam im Einsatz bleiben. Welche Mannschaft sie dann übernehmen werden, ist bislang aber noch unklar.



08.05.2014

Jannes Blank

Jannes Blank engagiert sich ehrenamtlich beim SV Olympia Uelsen. Im letzten Jahr wurde er von seinem Trainer gefragt, ob er es sich vorstellen kann eine eigene Mannschaft zu trainieren. Da sein Vater ebenfalls als Trainer im Einsatz war, hat er schon einige Einblicke in diese Tätigkeit bekommen. Somit war er sofort bereit, weil er auch weiß, wie schwer es mittlerweile ist neue Trainer zu finden.
Seit einem Jahr trainiert er nun die Fußballkinder aus der E 3. Ein bis zwei Mal in der Woche steht er mit den 10 Jährigen auf dem Platz und trainiert für die Spiele. Diese werden dann am Wochenende ausgetragen. An seiner Seite hat Jannes noch einen Trainerkollegen. Dennoch übernimmt er die meiste Verantwortung und kümmert sich zum Beispiel um Spielverlegungen oder Meldungen beim Staffelleiter.

Zudem spielt der 14 jährige Schüler selbst noch mit der C1 in der Bezirksliga. Dort stehen diese Saison die Chancen auf die Meisterschaft sehr gut. Zurzeit belegen sie den ersten Platz und es sind noch fünf Spiele zu spielen. Jannes hofft natürlich am Ende den Meistertitel einzufahren. Schule, Hobby und Ehrenamt stellen für Jannes somit eine Dreifachbelastung dar. Zeitlich bereitet ihm dies aber kaum Probleme. „Falls es mal vorkommt, dass sich ein Spiel von mir mit einem Spiel meiner E Jugend überschneidet, ist dies kein Problem. Die gegnerischen Trainer sind dann meistens bereit das Spiel zu verschieben“, sagt der engagierte Ehrenamtler.

An seiner Arbeit im Verein hat Jannes sehr viel Spaß. Ihm gefällt es, den Spielern etwas beizubringen und seine Kenntnisse weiter zu vermitteln. Es ist sein Ziel, die fußballerischen Fähigkeiten der Kinder zu verbessern. Und auch wenn sie laut Jannes noch einiges lernen müssen, sieht er bereits die ersten Fortschritte.

In Zukunft plant Jannes auch die Ausbildung zur Übungsleiter C Lizenz zu absolvieren und wird voraussichtlich in der nächsten Saison die E 4 übernehmen.



08.05.2014

Tabea Koschmieder & Maren Knoop

von links: Maren, Tabea

Tabea Koschmieder und Maren Knoop übernehmen gemeinsam beim FC Schüttorf 09 alle Kindertanzgruppen der Abteilung. Weil damals die alte Trainerin der Gruppen aufgehört hat, wurden engagierte Nachfolger gesucht. Die beiden Mädchen waren sofort bereit diese Aufgabe zusammen zu übernehmen. Seit ca. acht Jahren sind sie nun als Tanztrainerinnen im Einsatz. Die drei Gruppen, die sie betreuen, werden nach dem Alter eingeteilt. Bei den Minis, die im Alter von drei bis fünf Jahren sind, setzen die beiden auf Kinderlieder. Den Kindern sind diese meistens durch den Kindergarten schon bekannt. Häufig benutzen sie bei den Choreografien der ganz Kleinen auch Gegenstände wie Pompons um es ein bisschen witziger zu gestalten. Dies ist der Tanzwedel, der normalerweise beim Cheerleadern zum Einsatz kommt. Bei den sechs bis neun und zehn bis vierzehn Jährigen wählen Tabea und Maren meistens aktuelle Lieder aus den Charts und denken sich Tänze mit anspruchsvolleren Elementen aus. Gemeinsam planen sie ca. zwei Wochen im Voraus ihre neuen Tanzschritte, welche sie dann im Training den Kindern beibringen. Die drei Gruppen haben ihre Trainingseinheiten immer freitags nacheinander jeweils eine Stunde. Da die beiden jungen Frauen auch selber noch tanzen, stehen sie jeden Freitag vier Stunden in der Tanzhalle. Die Planung der Tänze, die sie sich alle selbst ausdenken, und die Trainingsdurchführungen fordern den Beiden viel Zeit ab. Beide sind nämlich durch ihr Studium zeitlich schon sehr eingespannt. Maren studiert auf Lehramt und Tabea macht ein duales Studium BWL. Wenn eine von ihnen mal aus persönlichen Gründen nicht bei den Vorbereitungen oder beim Training selbst dabei sein kann, ist dies kein Problem. Tabea und Maren haben eine sehr gute Absprache und übernehmen dann auch alleine die Einheiten.

Hin und wieder haben sie mit ihren Gruppen auch öffentliche Auftritte. Sie treten beispielsweise bei Stadtfesten, beim City Lauf oder auch auf Geburtstagen auf und zeigen dort, was sie gelernt haben. „Die Freude der Kinder bei den Auftritten und sie zu beruhigen, weil sie so nervös sind, ist das Schöne am Trainersein“ stellt Tabea fest.
Neben der Trainertätigkeit sind sie auch noch im Organisationsteam tätig. So helfen sie bei den Organisationen von Festen, planen einen Höllenlauf für Kinder und sind als Helfer bei Veranstaltungen im Einsatz. Nebenbei hält Tabea die Internetpräsenz der Tanzabteilung auf dem aktuellen Stand. Dort findet man dann Ankündigungen über die nächsten Auftritte oder aktuelle Fotos der Gruppen.

Für die beiden Trainerinnen ist es das Wichtige, das die Kinder Spaß beim Tanzen haben. Dies ist für sie wichtiger als die vollkommen korrekte Ausführung der Bewegungen oder die perfekte Synchronität. „Wenn die Kinder jede Woche wiederkommen, ist es für uns eine Art Rückmeldung. Wir merken dann, dass sie Freude an dem haben, was wir hier alle gemeinsam machen“ nennt Tabea die positiven Erfahrungen als Trainerin. Sie möchten als Trainerinnen das zurückgeben, was sie früher auch von ihren Trainern bekommen haben.
Um neue Ideen zu sammeln und sich weiter zu entwickeln, möchten Tabea und Maren noch in diesem Jahr die Ausbildung zur Übungsleiter C Lizenz Breitensport absolvieren.



08.05.2014

Nele Westenberg

Nele Westenberg hat mit 13 Jahren gemeinsam mit ihrem Vater einen Tauschschein gemacht. Seitdem ist sie als Tauchschülerin beim DLRG Nordhorn groß geworden. Mittlerweile ist sie als Einsatztaucherin im Einsatz und arbeitet im Jugendvorstand des Vereins mit.
In der Wasserrettungsgruppe ist Nele als ausgebildete Einsatztaucherin und als Strömungsretterin tätig. Bei Alarmierungen ist die 21 jährige zur Stelle und geht mit ihrer Gruppe im Wasser auf die Suche nach vermissten Personen oder Gegenständen. Häufig gehören zu den Gegenständen untergegangene Boote, die dann von ihnen aus dem Wasser gezogen werden. Auch bei den regelmäßigen Wachdiensten am Lohner See ist Nele im Einsatz und zur Stelle falls eine Gefahr in Sicht ist. Zudem ist sie auch noch Strömungsretterin. Sofern es zu einem Hochwasser kommen sollte und Menschen in einer Strömung feststecken, ist sie in der Lage diese zu retten. Seit ca. vier Jahren ist Nele mittlerweile ehrenamtlich beim DLRG im Einsatz. Um diese Funktionen zu übernehmen, musste sie an etlichen Aus- und Fortbildungen teilnehmen. Dazu zählten zum Beispiel: Sanitäter Lehrgang, Wasserrettung, Ausbildung zum Einsatztaucher 1, Ausbildung zum Strömungsretter, Rettungsschwimmer und eine Funkausbildung. Diese Ausbildungen gingen oft über mehrere Tage und Nele musste anschließend jeweils eine schriftliche und eine praktische Prüfung ablegen. Dies zeigt, was für eine große Verantwortung Nele in ihrem Ehrenamt übernimmt. Als Einsatztaucher muss man normalerweise auf Abruf bereit sein. Da Nele allerdings momentan eine Ausbildung im Rettungsdienst macht, gestaltet sich dies bei ihr schwierig. In der Woche gibt es aber immer einen Dienstabend und Übungsstunden, bei denen sie praktische Übungen durchgehen und für den Ernstfall proben.  Dabei sind sie zu jeder Jahreszeit im Einsatz. So kam es auch schon dazu, dass sie und ihre Gruppe unter dem Eis tauchen mussten.
Das Besondere für sie an ihrer Arbeit ist, dass man nie weiß was auf einen zukommt. „Wenn man zu einem Einsatz gerufen wird, weiß man nie was passiert ist und was von einem verlangt wird. Jeder Einsatz ist etwas anderes. Jedes Mal macht man neue Erfahrungen und kann in irgendeiner Form Menschen helfen. Ich lebe für das Tauchen“  fasst Nele ihre beeindruckende Arbeit zusammen.

Neben ihrem Einsatz als Taucherin arbeitet die motivierte Ehrenamtlerin auch noch im Jugendvorstand mit. Dort organisiert sie gemeinsame Tage mit den Kindern, die beim DLRG Mitglied sind. Gemeinsam fahren sie in den Tierpark, gehen Schwimmen oder genießen einen gemütlichen DVD Abend. Hinzu kommen noch Feste wie die Karneval- oder Weihnachtsfeier. Die Kinder glücklich zu machen und gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen, daran hat Nele besonders viel Spaß. Für sie bedeutet ihr Ehrenamt: neue Freunde finden, abschalten, Neues dazu lernen und mit ihrer Gruppe Gemeinsamkeiten haben.

Nächstes Jahr möchte Nele gerne die Ausbildung zum Einsatztaucher 2 in Angriff nehmen. Dann wäre sie in der Lage bei einem Einsatz selbst die Führung zu übernehmen.



07.05.2014

Sina Hoffmann

Sina Hoffmann engagiert sich ehrenamtlich als Schwimmtrainerin beim FC Schüttorf 09. Schon seitdem sie fünf Jahre als ist, schwimmt sie selbst für den Verein und hat noch immer riesen Spaß daran. Den Einsatz, den ihr Trainer immer geleistet hat, fand sie sehr beeindruckend. So kam es dazu, dass auch sie gerne ehrenamtlichen Einsatz zeigen wollte um das wiederzugeben, was sie selbst früher von ihrem Trainer bekommen hat. Mit ca. 13 Jahren hat die heute 19 jährige schon den Trainern über die Schulter geguckt und kleinere Aufgaben übernommen. Bei Schwimmfreizeiten stand sie dann auch bereits auf der Trainer- und Betreuerseite, da sie eine der ältesten Teilnehmer war. Mit 14 hat sie dann schon gemeinsam mit einer Trainerkollegin ihre eigenen Gruppen übernommen. Um den Kindern altersgerecht und auch spielerisch das Schwimmen beizubringen, nahmen die Beiden an speziellen Fortbildungen teil. So haben sie ihre Kenntnisse erweitert und wissen genau, wie sie die einzelnen Schwimmrichtungen am besten lehren können.

Zwei bis drei Mal in der Woche trainiert Sina, die letztes Jahr ihr Abitur gemacht hat, ihre Schwimmgruppen. Diese sind dabei nach Altersklassen aufgeteilt. In der ersten Gruppe sind alle Kinder, die bereits das Seepferdchen haben. Die Kinder sind sechs bis acht Jahre alt. In der zweiten Gruppe sind dann die acht bis dreizehn Jährigen. Ca. fünf Stunden in der Woche ist die Abiturientin somit im Einsatz. Dazu kommen dann noch die Wettkämpfe, bei denen sie als Betreuerin am Beckenrand, aber auch selbst als Schwimmerin im Wasser ist. Zurzeit muss sie sich allerdings zurücknehmen, da sie an Leukämie erkrankt ist. Sie hofft allerdings schon in ein bis zwei Jahren wieder bei ihren Gruppen dabei sein zu können und hält auch trotzdem noch den Kontakt zu ihnen aufrecht.

An ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hat Sina, die zurzeit ein duales Studium bei der Volksbank macht, besonders viel Spaß am Umgang mit den Kindern. Sie weiß, dass es mittlerweile auch in der Schule sehr wichtig ist, schwimmen zu können. Sie möchte den Kindern ermöglichen, dass sie in der Schule auf Grund ihrer bereits erlernten Fähigkeiten, den Mitschülern etwas vormachen und beibringen können. Darauf sind die Kinder dann sehr stolz und eifrig, Neues zu erlernen. Der Spaß steht bei allen Trainingseinheiten und Wettkämpfen absolut im Vordergrund. „Wenn zum Beispiel mal ein Fehlstart passiert, dann ist das überhaupt nicht schlimm. Aus Fehlern lernen die Kinder“ sagt die motivierte Studentin.

Das Ehrenamt würde auch Sina jedem Interessierten weiterempfehlen. Für sie ist es schön, etwas für die Gesellschaft zu tun. Sie hofft, dass auch bald einige ihrer Schützlinge Trainer werden wollen und es sich somit wiederholt, wie es bei Sina damals angefangen hat. Der Trainernachwuchs ist eine der wichtigsten Komponenten, um den Schwimmbetrieb aufrecht zu erhalten.



07.05.2014

Theresa Altendeitering

Theresa Altendeitering spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Fußball beim SV Union Lohne. Zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit ist sie durch ihre Eltern gekommen. Die waren nämlich früher selbst als Trainer im Einsatz. So ist sie in das Ehrenamt praktisch reingewachsen. Für Theresa ist es wichtig, den Mädchenfußball zu unterstützen. Denn dieser wird leider doch oftmals hinten angestellt in den Vereinen. Die 17 jährige gibt den Mädchen im Verein die Möglichkeit, weiterhin Fußball zu spielen und somit ihr Hobby weiterzuführen. Seit vier Jahren ist sie jetzt als Trainerin tätig und nimmt zurzeit die C Jugend unter ihre Fittiche. Zwei mal in der Woche sind die Mädels gemeinsam zum trainieren auf dem Fußballplatz. Hinzu kommen die Meisterschaftsspiele, die meistens mittwochs ausgetragen werden. Dieser Einsatz nimmt in der Woche ca. fünf Stunden Zeit in Anspruch. Für Theresa, die gerade ihr Abitur macht und auch selbst noch in der Damenmannschaft sowie in der A Jugend spielt, ist dies ein hoher Zeitaufwand. „Manchmal ist es etwas stressig und anstrengend. Aber ich bin eigentlich trotzdem immer dabei, weil es mir so viel Spaß macht und ich meine Erfahrungen weitergeben möchte“ nennt die Abiturientin die Gründe für ihren Einsatz.

Der Spaß mit den Mädchen und deren fußballerische Ausbildung stehen für Theresa im Fokus. Da sie sehr gute Gegner haben, ist es schon ein großer Erfolg, wenn sie nach einem Spiel als Sieger vom Platz gehen können. Die Freude am Fußball bei ihren Mädels zu sehen, ist das Wichtigste für sie als Trainerin. Theresa möchte vor allem ihre eigenen Kenntnisse weitergeben und für Nachwuchs im Mädchenfußball sorgen. Auch bei persönlichen Problemen oder Fragen steht sie immer als Ansprechpartner vertrauensvoll zur Seite.

Um neue Erfahrungen zu sammeln, hat Theresa auch schon ihre Juleica gemacht. Zudem besuchte sie einige Trainerfortbildungen und strebt dieses Jahr die Übungsleiter C Lizenz im Fußball an.
Die ehrenamtliche Tätigkeit würde sie jedem Jugendlichen weiterempfehlen. „Man kann einige wichtige Erfahrungen für das spätere Leben sammeln. Natürlich kann es auch sein, dass man mal negative Erfahrungen macht. Diese bringen einen aber nur weiter und im Endeffekt überwiegen die Positiven deutlich. Auch in Bewerbungen kommt ehrenamtlicher Einsatz immer gut an“ fasst Theresa ihre Begründung zusammen.

Theresa fängt nach dem Abitur dieses Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Grundschule an. Auch dann möchte sie gerne als Trainerin weiter im Einsatz bleiben, wenn ihre jetzige C Jugend in die B Jugend kommt.



07.05.2014

Lucas Beniermann

Lucas Beniermann steckt schon seit Kindesalter an in den Fußballschuhen. Dadurch, dass er in der Mannschaft seines kleinen Bruders immer mal ein bisschen mitgeholfen hat, ist er zum Ehrenamt gekommen. 2006 übernahm er dann zum ersten Mal eine eigene Mannschaft und seitdem ist er dabei geblieben. Beim SV Olympia Uelsen trainierte er die F, die E und die C Jugend. Als dann im Jahr 2011 die Jugendspielgemeinschaft ASC/Uelsen gegründet wurde, übernahm er dort die C Jugend. Momentan trainiert er zusammen mit zwei Trainerkollegen die B Jugend der JSG, bei der es auch schon etwas leistungsorientierter zugeht. In der Bezirksliga stehen sie auf dem fünften Platz von insgesamt 14 Mannschaften. Mit dieser Platzierung sind die Trainer vollkommen zufrieden.
Lucas hat 2009 die C Lizenz im Breitenfußball erworben und ist mittlerweile auch dabei die C Lizenz im Leistungsfußball zu machen, welche er noch in diesem Jahr abschließen wird. Nebenbei hat der engagierte Ehrenamtler auch schon einen Schiedsrichterschein gemacht.
Neben der Trainertätigkeit hilft Lucas auch bei organisatorischen Aufgaben im Verein mit. So organisierte er beispielweise Fahrten zu Bundesligaspielen mit der gesamten Jugendabteilung oder hilft beim Fußballcamp mit.

Trotz seines Studiums in Oldenburg muss die Jugendabteilung nicht ohne Lucas auskommen. In den Semesterferien ist er stets in der Grafschaft, um bei den Trainingseinheiten und den Spielen seiner Schützlinge dabei zu sein. Doch auch außerhalb der Ferien nimmt er immer wieder den Weg von 160 km in Kauf, um bei seiner Mannschaft zu sein. Er versucht, so oft wie möglich bei den Trainingseinheiten dabei zu sein. „Wenn ich in der Grafschaft bin, dann bin ich überwiegend auf dem Fußballplatz. Ich fahre oftmals für den Fußball nach Hause“ berichtet er. Denn Lucas spielt auch noch selber aktiv in der 2. Mannschaft des SV Olympia Uelsen. Somit verlangt sein Ehrenamt viel von ihm ab. Wenn es hoch kommt und er immer dabei ist, beansprucht sein Einsatz gut 15 Stunden in der Woche. Lucas nimmt diesen Zeitaufwand dennoch gerne in Kauf.

Die Arbeit mit den Jugendlichen ist für Lucas sehr wertvoll. Er freut sich, wenn er bei seinen Spielern Fortschritte sieht und sie immer besser werden. Neben der fußballerischen Weiterentwicklung spielt die Persönlichkeitsentwicklung der Spieler für ihn eine noch größere Rolle. Denn eine starke Persönlichkeit ist später im Beruf sehr wichtig. „Ich möchte etwas zurückgeben, was meine Trainer mir früher als Kind gegeben haben“, nennt Lucas einen weiteren Grund für seinen Einsatz.
Auch er versucht immer wieder neue Jugendliche zu finden, die sich ehrenamtlich einsetzen wollen. Der motivierte Student setzt sich stark dafür ein, denn er weiß welche positiven Erfahrungen man dadurch sammelt.
Seine Zukunft beschreibt der Student noch als „offen“. Ob er sich neben dem Studium in Oldenburg weiterhin so stark einsetzen kann, ist noch fraglich. Doch eins ist für ihn klar. Er wird immer am Ball bleiben.



06.05.2014

Wolfgang Timmers, Tom Klingenberg, Jan Herbers & Felix Eling

von links: Tom, Felix, Jan, Wolfgang

Wolfgang Timmers, Tom Klingenberg, Jan Herbers und Felix Eling bilden beim SV Union Lohne das Trainierteam für die E 6 Fußballer. Wolfgang kam in der Saison 2011/2012 motiviert als Trainer zur damaligen F Jugend. Der 17 jährige animierte wenig später seinen Freund Tom, auch als Jugendtrainer mit einzusteigen. Felix und Jan kamen schließlich zur Saison 2012/2013 dazu und komplettierten das junge Trainerteam. Ein harmonisches Miteinander und viel Spaß beim Trainieren zeichnen die vier motivierten und engagierten Jugendlichen aus.
Anfangs haben die Jungs vorsichtig in die Trainerarbeit hineingeschnuppert und kleine Aufgaben übernommen. Mittlerweile leiten sie aber absolut selbständig das Training ihrer E6. In ihren Trainingseinheiten wollen die vier Schüler ihren Schützlingen Kondition, Taktik, Ballgeschicklichkeit und Teamgeist vermitteln. Neben diesem zielgerichteten Training, kommt der Spaß aber nie zu kurz. Zwischendurch wird auch einfach mal „gebolzt“. Das bereitet nicht nur den Spielern, sondern auch den Trainern viel Freude.

Auf die Frage, warum sich die Jugendlichen ehrenamtlich im Verein engagieren, antworten sie folgendermaßen:
Wolfgang: „Weil ich meine Fußballkenntnisse weitergeben möchte!“
Tom: „Weil die Jugend unsere Zukunft ist!“
Jan: „Weil ich den Jugendfußball fördern will!“
Felix: „Weil Fußball Spaß macht!“

Da die vier Jungs alle noch zur Schule gehen, haben sie eine Doppelbelastung. Zeitmangel oder Verhinderung auf Grund eines Termins o.Ä. stellen allerdings keine Probleme dar. Dann trainieren sie auch mal ihre Mannschaft nur zu zweit oder zu dritt. Dass das Trainerteam aus vier Personen besteht, bringt noch einen weiteren großen Vorteil mit sich. In ihren Trainingseinheiten teilen sie gerne in zwei Gruppen auf und trainieren parallel. So können sie individuell auf die Stärken und Schwächen der Kinder eingehen.



06.05.2014

David Teipen, Steffen Lüpken & Hendrik Berndsen

David Teipen, Steffen Lüpken und Hendrik Berndsen trainieren gemeinsam mit einem weiteren Betreuer die F Jugend des SV Union Lohne. Da die drei Jungs alle gerne Fußball spielen und Trainer gesucht wurden, waren sie bereit sich ehrenamtlich zu engagieren. Mit den Mini Fußballern sind sie vor ca. drei Jahren als Trainer angefangen. Hendrik und Steffen haben damals ein paar Monate vor David begonnen. David hat dann allerdings sehr großes Interesse gezeigt und ist ins Trainerteam dazu gestoßen. Zwei mal in der Woche steht ihre F Jugend auf dem Platz um sich für die Spiele vorzubereiten. Die Trainingszeiten sind für die drei 18 jährigen allerdings eher unpassend. Da David und Steffen schon arbeiten und Hendrik noch zur Schule geht, können sie leider nur einmal in der Woche ihre Mannschaft beim Training betreuen. Bei den Spielen, die meistens samstags vormittags ausgetragen werden, sind die Drei aber immer dabei.
Hinzu kommt, dass die Drei nicht nur durch die Schule oder Arbeit doppelt belastet sind. Sie spielen zusätzlich auch selbst alle noch Fußball in der A Jugend. Job, Hobby und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen, erfordert ein gutes Zeitmanagement. Die drei engagierten Jungs bekommen dies aber gut in den Griff.
Das Schöne an ihrem ehrenamtlichen Einsatz ist es, die Kinder dabei zu sehen wie sie großen Spaß am Fußball haben. Und eben dieser Spaß steht bei allen Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen im Vordergrund. Große Erfolge sind da eher Nebensachen. „Wir sind mit unserer F Jugend in einer relativ hohen Liga angesetzt. Deshalb ist es schon ein Erfolg, Spiele zu gewinnen. Die Kinder sollen einfach Spaß haben“ beschreibt David die Einstellung des Trainerteams.

Bis jetzt haben die drei A Jugendlichen noch nicht die Zeit gefunden, eine Ausbildung für die Trainerlizenz zu absolvieren. Trotzdem haben sie großes Interesse daran und schreiben es ganz oben auf ihre To Do Liste. Denn in Zukunft möchten sie gerne eine ältere Mannschaft, wie zum Beispiel eine B Jugend trainieren. Deren Trainingszeiten sind nämlich zu den Abendstunden, sodass die Drei bei jedem Training dabei sein können. Dies zeigt, wie sehr sie sich eigenverantwortlich einbringen möchten.
Ehrenamtliche Arbeit würden sie auch jederzeit anderen Jugendlichen, die Spaß am Sport haben, weiterempfehlen. „Auch in Bewerbungen kommen ehrenamtliche Arbeiten immer gut an“, stellt David abschließend fest.



30.04.2014

Dana Kolthoff, Janine Jeurink & Lena Oudehinkel

von links: Lena, Janine, Dana

Dana Kolthof, Janine Jeurink und Lena Oudehinkel setzen sich als Team ehrenamtlich in der Volleyballabteilung des SV Hoogstede ein. Alle drei spielen Volleyball seit sie sechs Jahre alt sind. Weil sie so viel Freude an diesem Sport haben, wollen sie diese gerne an den Nachwuchs weitervermitteln. Um dies zu erreichen, engagieren sie sich mittlerweile seit vier Jahren ehrenamtlich. Um ein bisschen reinzuschnuppern, haben die drei Mädchen erst andere Trainer begleitet und bei den Trainingseinheiten zugeguckt. Weil es ihnen sehr gut gefallen hat und sie sehr gerne mit Kindern zusammenarbeiten, übernahmen sie 2011 zusammen gleich drei Mannschaften. Sie trainieren zwei U14 Mannschaften und eine U16 Mannschaft, die mittlerweile schon in die Damenaltersklasse gekommen ist. Mit der U16 feierten die drei engagierten Trainer auch direkt einen großen Erfolg. Sie haben die Meisterschaft gewonnen und treten jetzt als Damenmannschaft direkt in der Kreisliga an. Die Kreisklasse haben sie somit übersprungen. Und es hat sich gezeigt, dass dies der richtige Schritt war. Die Damen spielen sehr gut und befinden sich im Mittelfeld der Liga.

Jeden Mittwoch treffen sich die drei Mädchen um gemeinsam die Trainingseinheiten für den folgenden Tag zu planen. Die U14 Teams trainieren donnerstags gemeinsam von 17:00 bis 18:30 Uhr und anschließend die Damenmannschaft bis 20:00 Uhr. Hinzu kommen dann noch samstags und sonntags Spiele der drei Mannschaften. Dieser Trainerjob nimmt viel Zeit in Anspruch.
Alle drei haben zudem eine Doppelbelastung. Sie spielen zusammen in einer Mannschaft, mit der sie jetzt leider in die Bezirksliga abgestiegen sind. Der Aufstieg vor zwei Jahren in die Landesliga war dennoch ein sehr großer Erfolg. Ihr großes Ziel ist es so schnell wie möglich wieder den Sprung in diese Liga zu schaffen. „Am Wochenende sind wir jeden Tag in der Halle. Entweder als Trainer oder wir spielen selbst“, bemerkt die 18 jährige Lena.

Zeitlich bereitet ihnen dieser Aufwand kaum Probleme. Sie sind sehr flexibel. Wenn eine der dreien mal nicht kann, weil sie lernen muss oder irgendwelche Termine hat, dann können sie auch mal aussetzen. Die anderen beiden übernehmen dann das Training zu zweit oder auch mal alleine. Dies zeigt wie gut ihre Kommunikationsfähigkeit und ihr Teamgefühl ausgeprägt sind. Sie arbeiten Hand in Hand.
Um Erfahrungen zu sammeln und noch mehr qualifiziertes Wissen vermitteln zu können, haben sie an einem Aufbaulehrgang für Fachtrainer teilgenommen sowie den Jugendleiterschein gemacht.

Für ihre Spielerinnen möchten die drei Freunde und zugleich Vorbilder sein. Sie erhalten gute Unterstützung und Rückendeckung von den Eltern ihrer Schützlinge, was ihre Arbeit enorm erleichtert. Zusätzlich ist es ihr Ziel auch weitere Jugendliche dazu zu bringen, sich ehrenamtlich im Verein einzusetzen. Hier sind sie auch schon auf großes Interesse bei den Kindern gestoßen. Diese fangen jetzt genauso an, wie die Dana, Janine und Lena vor vier Jahren. Sie begleiten Trainer um reinzuschnuppern und übernehmen dann hoffentlich bald selbst Mannschaften.



29.04.2014

Bianca Ribbels

Bianca Ribbels übt beim SV Vorwärts Nordhorn in der Handballabteilung gleich drei Ehrenämter aus. Vor fünf Jahren hat die 17 jährige auf Grund von Trainermangel angefangen eine weibliche E Jugend zu trainieren.  Seitdem hat sie schon einige verschiedene Mannschaften betreut. Die E2, die D Jugend und die C Jugend wurden schon alle unter ihre Fittiche genommen. Aktuell trainiert sie die B Jugend, mit der sie versucht sich auf den kommenden Relegationssturnieren für die Landesliga zu qualifizieren. Zwei mal in der Woche stehen sie dafür gemeinsam zum Training in der Halle.
Neben diesem Trainerjob ist Bianca auch noch als Torwarttrainerin im Einsatz. Zwei Mal im Monat kommen alle Torhüter der Jugenden zusammen, um mit Bianca gezieltes Training für das Tor zu machen. Da Bianca selbst sowohl in der A Jugend als auch in den Damenmannschaften im Tor steht, ist sie die perfekte Anlaufstellen wenn es um Torwartfragen und Torwarttraining geht.
Ihr drittes Ehrenamt übt sie in der Schiedsrichtertätigkeit aus. Gemeinsam mit ihrer Partnerin pfeift sie vereinsinterne Jugendspiele und Spiele bis einschließlich zur Regionsliga. „Ich bin eigentlich immer sieben Tage die Woche in der Halle. Ob als Spielerin, Trainerin oder Schiedsrichterin, irgendwas ist immer“, stellt Bianca fest. Zeitlich bereitet ihr dieser Einsatz keine Probleme. Die Schülerin, die ihr Abitur anstrebt, findet es toll auch ein Umfeld außerhalb der Schule zu haben.

Die ehrenamtliche Arbeit im Verein macht Bianca sehr viel Spaß. Sie betreut sehr gerne die Spiele ihrer Mannschaften und steht dabei in gutem Kontakt mit den Eltern ihrer Spielerinnen. Ihren Schützlingen etwas beizubringen und zu sehen, wie sie Fortschritte machen, sind für sie die schönen Momente ihrer Arbeit. Auch wenn sie selbst im Tor steht, kann sie den Feldspielerinnen dennoch einiges beibringen.

Bianca hat erkannt, dass das Ehrenamt für Sportvereine enorm wichtig ist. „Damit Mannschaften bestehen und Spieler die Möglichkeit haben den Sport auszuüben, werden Trainer benötigt. Ohne Trainer kann man keine Mannschaft aufstellen“, weiß Bianca. Für sie stehen allerdings nicht die Erfolge im Vordergrund. Mehr Wert hat es für sie in einer Gemeinschaft zu sein, in der alle zusammen das machen, was ihnen Spaß macht.
So möchte sie auch in Zukunft gerne weiter im Verein ehrenamtlich tätig bleiben.



29.04.2014

Jessica Niers

Jessica Niers setzt sich seit mittlerweile vier Jahren ehrenamtlich in der Handballabteilung des SV Vorwärts Nordhorn ein. Weil sie gerne mit Kindern zusammenarbeitet und ganz einfach Lust dazu hatte, ließ sie sich zur Schiedsrichterin ausbilden. Zusammen mit ihrer Schiedsrichterpartnerin pfeift sie vereinsinterne Spiele und seit der laufenden Saison auch Damenspiele bis zur Regionsliga. Neben dem Einsatz als Schiedsrichterin hilft sie auch als Zeitnehmerin oder im Verkauf des Café Deegfeld mit und unterstützt somit ihren Verein.
Hinzu kam für die 18 jährige, die selber auch noch mit der A Jugend in der Landesliga Handball spielt, diese Saison eine ganz besondere Herausforderung. Ihre Mannschaft hat zwar reguläre Trainer, die allerdings haben vorher nur D Jugendliche trainiert. Auf Grund dessen setzt sich Jessica für ihre Mannschaft als Spielertrainerin ein. Sie kümmert sich um die altersgerechten Trainingsformen und um die Taktik, wenn es um Spielzüge oder Ähnlichem geht.

Ihre Hauptaufgabe bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sieht Jessica allerdings in ihrer Schiedsrichtertätigkeit. Das Besondere für sie ist dabei die Lehrfunktion, die sie als Schiedsrichterin einnimmt. „Manche Trainer vernachlässigen leider oft die Regelkunde bei den Jugendmannschaften. Von daher ist es schön als Schiedsrichterin Einfluss darauf zu haben und den Kindern die Regeln verständlich zu machen“, nennt Jessica die positiven Effekte ihrer Arbeit.

Zurzeit macht Jessica ihr Abitur. Aus diesem Grund hält sie sich im Moment verständlicherweise ein bisschen zurück. Vorher ließ sich ihr ehrenamtlicher Einsatz gut mit der Schule vereinbaren. Wenn sie ihren Prüfungsstress bald hinter sich hat, möchte sie sich gerne weiterhin in ihrem Verein engagieren.
Jessica würde es jedem Interessierten weiterempfehlen, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Das Ehrenamt gibt einem selber sehr viel. Es hilft im Umgang mit anderen Menschen und man wird offener. Man lernt ohne Angst mit neuen Leuten Kontakt aufzunehmen“, nennt die Abiturientin die Gründe. Außerdem ist sie selbstbewusster geworden und hat gelernt sich durchzusetzen. Denn als Schiedsrichter muss man stets seine Linie durchziehen, auch wenn die Spieler teilweise älter sind.

Die Nominierung bei Soziale Talente hat auch sie sehr überrascht. Sie freut sich sehr, dass ihre Arbeit wahrgenommen wird und jemand an sie gedacht hat.



29.04.2014

Mattes Brünink

Mattes Brünink bringt sich seit mittlerweile zweieinhalb Jahren ehrenamtlich beim SC Union Emlichheim ein. Durch seine Mutter ist der 16 Jährige damals in das Ehrenamt reingerutscht. Sie hat die Mini Handballer zusammen mit drei Trainerkollegen trainiert. Weil einer von den Kollegen allerdings aufgehört hat, wurde Mattes von seiner Mutter mitgenommen. Er hat sich ein Training angeschaut und war dann sofort bereit einen Trainerjob zu übernehmen. Seitdem trainieren sie immer montags eineinhalb Stunden in der Herbert-Taube-Halle in Emlichheim. Auch bei Aktionen, wie dem viertägigen Trainingscamp für F bis D Jugendliche, hilft er engagiert und stets motiviert mit.

Neben der Trainiertätigkeit ist der Schüler auch als Schiedsrichter im Einsatz. Zusammen mit ein paar Freunden hat er damals den Kurs absolviert und pfeift seitdem bis einschließlich zur C Jugend. Einen festen Schiedsrichterpartner hat er dabei nicht. Hier zeigt sich die Flexibilität, die Mattes mit sich bringt. „Wenn was ansteht im Verein bin ich zur Stelle. Die Kinder lachen zu sehen und mit ihnen Spaß zu haben, ist das Tolle an der Arbeit“, nennt Mattes die Gründe für seinen engagierten Einsatz.
Selber spielt er auch noch in der B Jugend des SC Union Emlichheim, mit der er bald auf Turnieren um die Qualifikation für die Landesliga kämpft.

Mattes geht zurzeit in die zehnte Klasse. Und obwohl die Abschlussarbeiten kurz bevor stehen, bleibt er im Einsatz und es bereitet ihm zeitlich keine Probleme. Eigenes Training, den Trainerjob und die Schule verlangen viel ab. Dennoch schafft er es, alles unter einen Hut zu bekommen.
Für Mattes bringt die ehrenamtliche Tätigkeit neben dem Spaß auch viel für ihn selbst. Mit den Tipps und Verbesserungen, die er den Kindern beibringt, merkt er manchmal, was auch er bei sich selbst noch verbessern kann. Da er später auch höherklassige Mannschaften trainieren möchte, ist der aktuelle Trainerjob eine gute Hinführung. „Ich weiß, was später auf mich zukommt und kenne schon die Abläufe usw. im Training“, sagt Mattes.

Für Mattes, der später gerne eine Ausbildung zum Elektriker machen möchte, ist die Nominierung bei Soziale Talente eine große Überraschung.



29.04.2014

Marcel Greiten

Marcel Greiten ist durch eine Anfrage seines Vereins SV Union Lohne zum Ehrenamt gekommen. Er wurde gefragt, ob er es sich vorstellen kann eine Mannschaft zu trainieren und er war direkt bereit für diese Aufgabe. Mittlerweile ist der 21 jährige in seiner neunten Saison als Trainer. Angefangen hat er damals mit einer F Jugend Fußballmannschaft. Mit den Jahren hat er aber immer ältere Jugenden übernommen, sodass er zur kommenden Saison 2014/2015 ins vierte Jahr mit seiner C-Jugend geht. Marcel hat beim SV Union Lohne selbst alle Jugendmannschaften durchlaufen und war somit bis zur A-Jugend Spieler und Trainer. Diese Doppelbelastung ließ sich bis zu dem Zeitpunkt relativ gut kompensieren. Dann allerdings wurde der Zeitaufwand zu hoch und Marcel hat sich voll dem Ehrenamt gewidmet. „Alles unter einen Hut zu bekommen ist schwierig. Deshalb habe ich mich für den Trainerjob entschieden.“ Diesen Schritt bereut er bis heute ganz und gar nicht.

Vor zwei Jahren kam für Marcel eine ganz neue Herausforderung hinzu. Es wurde die Jugendspielgemeinschaft zwischen dem SV Union Lohne und dem SV Wietmarschen gegründet. Marcel war bereit diese Aufgabe anzunehmen und trainiert zusammen mit einem Trainerkollegen die C Jugend der JSG. Aus zunächst skeptischen Spielern von zwei verschiedenen Vereinen, ist es ihm gelungen ein Team zu gründen. „Bei den Spielen der beiden Vereine gegeneinander, gab es früher schon einige Rivalitäten. Aber mittlerweile klappt es sehr gut untereinander“ erklärt Marcel die Hintergründe. Zwei mal in der Woche trainieren sie gemeinsam auf dem Platz und am Wochenende tragen sie ihre Spiele in der Bezirksliga aus. Marcel, der schon eine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen hat und zurzeit in Lingen BWL studiert, kommt gut mit dem Zeitaufwand, den man als Trainer hat, klar. Wenn eine Auswärtswart beispielsweise nach Papenburg ansteht, dann sind schnell mal fünf bis sechs Stunden von einem Samstag weg. Doch für Marcel ist dies ein Ausgleich zum alltäglichen Studentenleben.

Auf seine Mannschaft ist Marcel sehr stolz. Für ihn ist es ein großer Erfolg immer wieder die Bezirksliga zu halten und keine Sorgen um den Abstieg haben zu müssen. Ein Team aus zwei Vereinen, die vorher Konkurrenten waren, zu bilden ist wahrscheinlich auch mehr Wert als Titelgewinne.

An seiner ehrenamtlichen Tätigkeit hat er durch den Umgang mit Jugendlichen sehr viel Spaß. Vor allem die gute Unterstützung von den beiden Vereinen und die Rückendeckung der Vorstände sind für ihn Gründe, immer wieder als Trainer dabei zu bleiben. „Vereine sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen, denn sonst würden sie nicht funktionieren“ motiviert er andere sich auch für einen Verein einzusetzen.

Mit der Nominierung bei Sozialen Talenten hat Marcel überhaupt nicht gerechnet. Er ist sehr überrascht aber gleichzeitig auch dankbar für diese Anerkennung.



28.04.2014

Ralf Heinrich

Ralf Heinrich ist seit 2008 in den Vereinen TuS Neuenhaus und SG Neuenhaus/Uelsen ehrenamtlich aktiv. Er übernimmt vielzählige Aufgaben und zeigt sehr viel Einsatz. Weil er sehr gerne Jugendarbeit betreibt, fand er es schade, dass die Position des Jugendwartes beim TuS nicht besetzt war. So übernahm er den Posten und bringt sich im geschäftlichen und erweiternden Vorstand mit neuen Ideen ein. Er vertritt die Jugend im Verein und ist momentan dabei ein Jugendteam aufzubauen, um auch andere Jugendliche an die ehrenamtliche Tätigkeit heranzuführen. Außerdem leitet er beim TuS die Ferienpassaktionen, übernimmt die Eltern-Kind-Turngruppe und pflegt die Vereinshomepage.

Neben diesen Aufgaben, setzt sich der 20 jährige auch mit viel Engagement bei der SG Neuenhaus/Uelsen ein. Er ist in Besitz einer C-Lizenz Handball und trainiert die weibliche D3. Bei Spielen der verschiedenen Handballmannschaften ist er als Hallensprecher im Einsatz und allgemein der Ansprechpartner, wenn es um Technikfragen geht. Zudem hat er die Position des Schiedsrichterwartes inne, bei der es seine Aufgabe ist, den Schiedsrichterplan zu erstellen. Auch er selbst ist vereinsintern und auf Regionsebene als Schiedsrichter im Einsatz. Eines seiner Ziele ist es, in Zukunft abteilungsübergreifende Angebote anzubieten. Hierfür trifft er sich auf Jugendausschusssitzungen mit den Jugendwarten und Abteilungsleitern der verschiedenen Sparten des Vereins.

All diese Aufgaben verlangen Ralf ca. 10 Stunden pro Woche ab. Er sieht diese Stunden allerdings nicht als Arbeit an. Die Freude der Kinder und Jugendlichen zu sehen und „zu wissen man bewegt etwas“ sind für ihn die Gründe seines Einsatzes. Ralf, der zurzeit ein Praktikum bei der Firma PAE in Nordhorn absolviert, empfiehlt es jedem Jugendlichen sich ehrenamtlich zu engagieren. „Junge Leute werden in den Vereinen gebraucht und es ist eine Arbeit, die Spaß macht. Wenn man von den Kindern und Jugendlichen etwas zurückbekommt, ist es mehr Wert als Geld“, sagt der motivierte Ehrenamtler.

Auch in Zukunft möchte er dem Ehrenamt und der Kinder und Jugendarbeit verbunden bleiben und einen Beruf in die Richtung ausüben. Über die Nominierung bei Soziale Talente hat auch Ralf sich sehr gefreut. Es ist für ihn eine Anerkennung aber gleichzeitig auch ein Aushängeschild für seinen Verein, dass dort junges Ehrenamt funktioniert.



25.04.2014

Björn Evers

Björn Evers spielt seit Kindesalter Fußball beim SV Esche. Nun beteiligt sich der 24 jährige ehrenamtlich im Verein, um das zurückzugeben, was er früher von seinen Trainern bekommen hat. Mit ca. 13 Jahren hat er angefangen Trainer bei den Übungsstunden zu begleiten und kleine Aufgaben zu übernehmen. „Ich habe mich freiwillig gemeldet und meine Hilfe angeboten, da Trainer immer mehr zur Mangelware werden“, nennt Björn seine Gründe. Seit mittlerweile sechs Jahren trainiert er nun eigenständig Mannschaften beim SV Esche. Zurzeit nimmt er die F-Jugend unter seine Fittiche. Zwei mal die Woche gehen sie gemeinsam auf den Platz, um für die Spiele zu trainieren, welche dann am Wochenende ausgetragen werden. Da er selber noch in der zweiten Mannschaft der Herren spielt, ist der ausgebildete Gärtner ständig auf dem Platz. Zeitlich bereitet ihm das keine Probleme. Er kann seine ehrenamtliche Tätigkeit gut mit seinem Job in Einklang bringen und schafft sich so einen Ausgleich zum Berufsalltag.
In seiner Zeit als Trainer hat er mit seinen Mannschaften auch schon den einen oder anderen Erfolg errungen. So hat er mit der D2 einmal und mit der B1 Jugend sogar schon zweimal die Meisterschaft gewonnen. „Die Gesichter der Kindern zu sehen, wenn sie ein Spiel gewonnen haben, ist das Schöne an meiner Arbeit im Verein“, beschreibt er die oft emotionalen Momente als Trainer. Natürlich kommt es nicht nur darauf an die Spiele zu gewinnen, sondern Björn legt viel Wert darauf, sein Können weiterzuvermitteln und Fortschritte bei den Kindern zu sehen. Er möchte in Zukunft gerne weiter beim SV Esche im Einsatz bleiben und strebt die Übungsleiter C Lizenz an, um seine Qualifikationen zu erweitern. 
Neben seiner Trainertätigkeit ist Björn auch Mitglied im Vorstand, mit dem er alle vier Wochen zusammensitzt. Vor einem Jahr ist er zum stellvertretenden Jugendwart gewählt worden und dient als Ansprechpartner für die Jugendlichen im Verein.

Die Ehrenamtliche Tätigkeit ist für Björn sehr wertvoll. „Man kommt viel rum, lernt andere Menschen kennen und man kann Verantwortung übernehmen“, sagt er. Die Nominierung für „Soziale Talente“ kam für ihn total überraschend. Er hat sich sehr darüber gefreut und sieht es als Wertschätzung für seine Arbeit an.



23.04.2014

Leon Meinderink

Leon Meinderink ist vor sieben Jahren durch eine Familienmitgliedschaft in den Bootsclub Nordhorn gekommen. Seit sechs Jahren betreibt der 17 jährige nun mittlerweile aktiv den Kanu Sport und beteiligt sich seit vier Jahren ehrenamtlich in der Kanu Abteilung. Der Abteilungsleiter hat ihn gefragt, ob er nicht Lust hätte im Verein mitzuhelfen. Leon war sofort begeistert und bereit zu helfen. Um sich für die anfallenden Aufgaben noch besser zu qualifizieren, absolvierte er die Ausbildung zum Sportassistenten beim Landes-Kanu-Verband Niedersachsen.  Zudem nahm er am Juleica-Lehrgang beim Landkreis Grafschaft Bentheim teil, da er durch seine ehrenamtliche Tätigkeit viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat. Auch den fachpraktischen Teil der Fachübungsleiter C-Lizenz hat Leon schon hinter sich. Nun fehlt ihm nur noch der theoretische Teil zur Lizenz, die er erwirbt wenn er 18 ist. Anfangs hat der Schüler mit erfahreneren  Trainern die Gruppen betreut, doch mittlerweile leitet er eigenständig die Jugendgruppe der Kanu Abteilung. Jeden Mittwoch macht er sich gemeinsam mit der Gruppe auf den Weg und fährt Touren mit einer Strecke von fünf, acht oder auch zehn km Länge. Ihm macht es sehr viel Spaß, die Gruppe, in der einige auch schon ein Jahr älter sind als Leon, über das Wasser zu leiten. Außerdem betreut der engagierte Schüler auch Freizeiten des Vereins, die bis zu 14 Tage dauern. Vier mal im Jahr geht es gemeinsam auf Reisen, wobei auch das Gewässer im Ausland wie zum Beispiel in Belgien oder Frankreich erkundet wird. Das Reizvolle für ihn ist es, seine eigenen Erfahrungen einzubringen und vor allem Verantwortung zu übernehmen, da eine Fahrt im Gewässer auch immer Risiken mit sich bringt.

Neben der Betreuertätigkeit wurde Leon auch vor zwei Jahren zum Jugendsprecher gewählt. Dieses Amt führt er sehr gerne aus und bringt seine eigenen Ideen bei den Treffen, die alle vier Wochen stattfinden, mit ein. Es ist seine Aufgabe wichtige Informationen an die Jugendlichen im Verein weiterzuleiten und er dient somit als Bindungsstelle zwischen Vorstand und Mitgliedern. Außerdem wird in den regelmäßigen Treffen Vergangenes und Kommendes sowie die aktuelle Situation im Verein besprochen. So hat Leon mit seinen Kollegen zum Beispiel auch dafür gesorgt, dass beim Grafschafter Sportfest im Mai auch eine Gruppe vom Bootsclub vertreten ist. Diese Arbeiten beanspruchen dann auch schnell fünf bis sechs Stunden Zeit in der Woche. Dem Schüler, der voraussichtlich 2016 sein Abitur im kaufmännischen Bereich machen wird, macht dies allerdings nichts aus. Für ihn ist es keine Arbeit, sondern sein Hobby. Bis vor zwei Jahren hat Leon zudem auch noch Fußball gespielt. Den Sport hat er allerdings aufgegeben und sich komplett dem Kanufahren gewidmet. „Beim Kanufahren zählt keine Leistung und man hat somit keinen Druck. Es ist ein Gemeinschaftssport bei dem es um Spaß geht“, nennt er seine Gründe.

Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit hat er an Selbstvertrauen gewonnen und gleichzeitig gelernt, Verantwortung zu übernehmen.Er würde jedem weiterempfehlen sich zu engagieren, da es viel für einen selbst bringt. Auch nach dem Abitur möchte Leon dem Verein treu bleiben und weiterhin Einsatz zeigen. Über die Nominierung bei Soziale Talente hat er sich sehr gefreut, da es für ihn eine Wertschätzung ist und ihm dadurch gezeigt wird, dass er gute und unverzichtbare Arbeit macht.



01.04.2014

Ole Alsmeier

Ole Alsmeier ist seit 1999 aktives Mitglied im Bootsclub Nordhorn. Neben dem Kanusport stand Ole auch noch bis 2001 auf dem Fußballplatz. Nach zwei Jahren Kombination hat er sich allerdings für den Wassersport entschieden und „den Fußball an den Nagel gehängt“. In seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Abteilung Kanu ist der 23-jährige über die Zeit reingewachsen. Häufig half er seinem Trainer, bekam kleinere Aufgaben, die sich immer mehr steigerten, bis er schließlich anfing ab 2004 selbständig Trainingseinheiten zu leiten. Er absolvierte im gleichen Jahr die Ausbildung zum Sportassistenten beim Landes-Kanu-Verband Niedersachen, um auch die nötige Fachkenntnis zu erlangen. Seit 2006 leitet er die Schülergruppe der Kanuabteilung. Seine Aufgabenbereiche liegen dabei in der Durchführung der Trainingseinheiten, welche einmal wöchentlich stattfinden, sowie die Betreuung bei Tages- oder Wochenendtouren. Da eine solche Tour auch mal ein paar Stunden dauern kann, hat ihn sein Engagement wöchentlich rund zehn Stunden abverlangt. Für die Schule blieb dennoch genug Zeit und sein Einsatz im Verein kam ihm nie als Arbeit vor, denn sein Spaß an den Fahrten und der Betreuung der Jugendlichen ließ die Zeit wie im Flug vergehen. Zwei mal im Monat kam es dann auch zu Tagungen über bevorstehende Veranstaltungen. Bei diesen Besprechungen war der aktive Sport für kurze Zeit im Hintergrund aber das gehört, laut Ole, auch dazu. Seine Kompetenzen baute Ole immer weiter aus. So leistete er beispielsweise 2010 die Ausbildung zum Fachübungsleiter C beim Landes-Kanu-Verband Niedersachsen ab, oder nahm an verschiedenen Weiterbildungen zu wichtigen Themen wie „Erkennen und Verhindern von Kindeswohlmissbrauch“ oder „Kanusport für Jugendliche mit Handicap“ teil.

An seiner ehrenamtlichen Tätigkeit reizt ihn ganz besonders der Spaß am Sport und immer mit dabei zu sein. Denn auch wenn er seine Gruppe leitet, ist er mit auf dem Wasser und steckt so die Jugendlichen mit seiner Begeisterung an diesem Sport an. Er möchte den Spaß weitervermitteln und ganz besonders freut er sich, wenn Trainingserfolge zu sehen sind, die seine Arbeit bestätigen. Kanufahren ist ein Freizeitsport. Große Wettkämpfe gibt es nicht, beziehungsweise nur sehr selten, wobei dann aber auch der Spaß im Vordergrund steht. „Kanufahrten sind wie eine Fahrradtour, da fährt man ja auch miteinander anstatt gegeneinander“, sagt Ole. Seit 2013 muss er allerdings seine Tätigkeit im Verein einschränken, weil er in Bochum ein Studium begonnen hat. Für längere Fahrten in den Ferien kommt er allerdings zurück, um seine Truppe zu begleiten. Solche Fahrten gehen dann sogar ins Ausland. So sind sie zum Beispiel in Belgien, Luxemburg oder Frankreich unterwegs. Dem Sport und seinem Verein bleibt er treu. „Ich werde mir hier in Bochum keinen neuen Verein suchen. Der Bezug zum Verein in Nordhorn bleibt trotz Entfernung erhalten“, berichtet der Student. Er macht noch alles mit, was möglich ist. Wenn der Verein zum Beispiel mal in der Nähe seiner neuen Heimat ist, lässt er es sich nicht nehmen, seine Leute zu besuchen.

Letztendlich bringt ihm sein ehrenamtlicher Einsatz viel für ihn selbst. Er hat gelernt Verantwortung zu übernehmen und auch das Planen von Veranstaltungen hat ihn im Alltag weitergebracht, besser zu kalkulieren und nachzudenken. Er würde das ehrenamtliche Engagement stets allen Interessierten weiterempfehlen!